Erziehungsdiktatur in Bayern
Die Gemeinden Denkendorf und Kipfenberg haben mit Unterstützung des renommierten Schulentwicklers Prof. Rösner ein Konzept für die Umwandlung ihrer Dorfschulen in Gemeinschaftsschulen vorgelegt. Ebenso steht die Landeshauptstadt München seit Jahren in Verhandlungen mit dem Kultusministerium, damit ihr Konzept für eine öffentliche Reformschule genehmigt wird.
02.12.2010 Pressemeldung Gymnasialeltern Bayern e. V.Eltern, Schüler, Lehrkräfte, Bürgermeister, Gemeinderäte quer durch das Parteienspektrum – es herrscht Einigkeit, dass man ein anderes Schulmodell umsetzen möchte.
Aber unsere bayerische Staatsregierung beharrt auf ihrem Kinderseelen und Familien zerstörenden Auslesesystem und ihrer unsachlichen Polemik von der Einheitsschule. Schulversuche werden nicht genehmigt! Auch nicht, wenn alle Betroffenen es wollen.
"Das kommt einer Erziehungsdiktatur gleich", meint Ulrike Köllner, die Vorsitzende der Gymnasialeltern Bayern, "Grundrechte von Eltern ("Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht") werden mit Füßen getreten."
Wir fordern die Zulassung von alternativen Schulmodellen als öffentliche Schulen, um den Eltern Wahlfreiheit zu ermöglichen – auch die Wahlfreiheit, ob sie eine Gemeinschaftsschule bevorzugen! Dies ist eine Entscheidung, die alleine den Eltern zusteht, und die nicht von oben herab diktiert werden darf.
Weiterführende Links
- "Quer" BR 3 um 20.15 Uhr: Schulrebellen: Bayerische Gemeinden wollen Gemeinschaftsschule
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