Gute Förderung unterschiedlicher Begabungen in Bayern

Als "völlig unverbindlich" hat Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider den Hinweis auf einige Forschungsergebnisse in der Erklärung der EU-Bildungsminister zum Schulwesen in den EU-Mitgliedsstaaten bezeichnet, auf den sich der Angriff der GEW auf das dreigliedrige Schulsystem stützt.

15.11.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Bereits der Bundesrat hatte eine ablehnende Stellungnahme dazu abgegeben", so Minister Schneider. "Die Gestaltung des Schulwesens ist ausschließlich Sache der Mitgliedstaaten und in Deutschland in der alleinigen Verantwortung jedes Landes."

"Das Dreigliedrige Schulsystem in Bayern", ergänzte der Bayerische Kultusminister, "fördere die Schülerinnen und Schüler mit ihren unterschiedlichen Talenten sehr gut". Dies belegen auch die Ergebnisse der PISA-Studie.

In der 4. Jahrgangsstufe falle in Bayern keinesfalls die Entscheidung über den gesamten künftigen Bildungsweg der Schüler. Denn in Bayern werde ein hohes Maß an Durchlässigkeit im Bildungswesen sichergestellt. An Hauptschulen können Schüler in M-Klassen beispielsweise den Mittleren Bildungsabschluss erwerben. Auf diesem wie auch auf den Qualifikationen der beruflichen Bildung aufbauend stehe leistungswilligen und –fähigen jungen Menschen der Weg bis hin zum Hochschulstudium offen. Gut 43 Prozent aller Hochschulzugangsberechtigungen in Bayern werden nicht über das Gymnasium erlangt.


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