Hamburg setzt in der KMK größere Flexibilisierung der 265 Wochenstunden im Gymnasium durch

Hamburg hat in der gestern in Berlin zu Ende gegangenen 321. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz (KMK) durchgesetzt, dass es künftig eine weitergehende Möglichkeit der Flexibilisierung der 265 Wochenstunden im gymnasialen Bildungsgang gibt.

07.03.2008 Hamburg Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)

Die KMK hatte sich auf Bitten des Ersten Bürgermeisters Ole von Beust mit dem Thema befasst. Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig stimmte dem KMK-Beschluss, künftig fünf Stunden als flexible Wahlunterrichtszeit zuzulassen und 260 Stunden fachlich zuzuordnen, unter der Bedingung zu, dass diese fachliche Zuordnung in den Schulen selbst eigenverantwortlich vorgenommen werden kann. Grundlage dafür wird eine entsprechende Stundentafel sein, die die Behörde für Bildung und Sport erstellt und die den Schulen Freiräume für die fachliche Zuordnung lässt.

Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig: "Für die Schulen heißt das konkret, dass sie in die 260 Stunden nicht nur den Fächerkanon sondern etwa auch individuelle Förderung von schwächeren wie stärkeren Schülern aufnehmen können. Derart können sich insbesondere die achtjährigen Gymnasien weiter entlasten. Nach den neuen, deutlich entrümpelten Bildungsplänen sowie weniger Klassenarbeiten und verstärkter Unterstützung etwa zur Etablierung von Hausaufgabenhilfen haben wir den Schulen damit weiteren Freiraum eröffnet, die individuelle Förderung der Schülerinnen der Schüler flexibeler zu gestalten."


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