Kultusminister Siegfried Schneider gestaltet seit einem Jahr die bayerische Bildungspolitik

Am 21. April wurde Siegfried Schneider als Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus vereidigt. Seit einem Jahr führt der ausgebildete Pädagoge und erfahrene Landespolitiker aus dem Landkreis Eichstätt in Oberbayern das Ministerium, das für Bildungsfragen, Sport und die Beziehungen zu den Kirchen und religiösen Gemeinschaften zuständig ist.

20.04.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Die bayerischen Schüler sollen so ausgebildet werden, dass sie die Anforderungen in der Ausbildung und im Arbeitsleben, in der Gesellschaft und privat bewältigen können", das ist das Kernanliegen des Kultusministers Siegfried Schneider in der Schulpolitik.

Konkret wandte sich Siegfried Schneider im ersten Amtsjahr als Minister der Gestaltung der Mittel- und Oberstufe des achtstufigen Gymnasiums zu. Außerdem will er einen zweiten Weg zur Fachhochschulreife und Allgemeinen Hochschulreife über die "Berufliche Oberschule" ausbauen: "Es darf keinen Abschluss ohne Anschlussmöglichkeiten geben." Die Profilierung der Hauptschule will der Minister voranbringen. Minister Schneider möchte, dass immer mehr Kinder und Jugendliche die von ihnen ins Auge gefassten Bildungsziele auch erreichen. Dabei vertritt er ein Konzept der nachhaltigen und wohl durchdachten Veränderung der Bildungspolitik und -einrichtungen entsprechend der Bedürfnisse von Gesellschaft und Wirtschaft. Außerdem hat er erste Weichen gestellt, um die Eigenverantwortung und Selbständigkeit der Schulen zu stärken. Bereits als Ausschussvorsitzender im Landtag hat sich Siegfried Schneider für eine solide Unterrichtsversorgung der Schüler engagiert und lässt darin auch als Kultusminister nicht nach.

Beim Bildungsbegriff fühlt sich Kultusministers Siegfried Schneider auch ganz persönlich dem Art. 131 der Bayerischen Verfassung verpflichtet. Ganzheitliche Bildung und nicht allein die Vermittlung von Wissen und Kompetenzen sollen Bayerns Schulen weiterhin intensiv leisten. Werteerziehung steht für ihn ganz oben auf der Prioritätenliste.

Minister Schneider gilt als dialogfähige Persönlichkeit. Er sucht das Gespräch mit den Interessenvertretungen von Lehrkräften und Eltern ebenso wie mit Vertretern von Unternehmen.

Anlässlich seines einjährigen Amtsjubiläums bedankt sich Minister Schneider bei den Lehrkräften und Eltern, dass sie sich in einer erfolgreichen Erziehungspartnerschaft für die Zukunftschancen der nachwachsenden Generation im Freistaat engagieren. Den Schülerinnen und Schülern dankt er für die Leistungen, die von ihnen nicht nur in internationalen Vergleichstests wie PISA erbracht worden sind.

Geboren wurde Siegfried Schneider 1956 im Landkreis Eichstätt. Nach seinem Abitur am Reuchlin-Gymnasium Ingolstadt studierte er für das Lehramt an Volksschulen. Zwischen 1980 und 1994 war er an verschiedenen Grund-, Haupt- und Förderschulen tätig.

Seit 1994 gehört Siegfried Schneider dem Bayerischen Landtag an, 2001 wurde er zum stellvertretenden Bezirksvorsitzenden der CSU in Oberbayern gewählt, 2002 zum Bildungspolitischen Sprecher der CSU-Landtagsfraktion. Von 2002 bis 2003 fungierte er als Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport im Landtag, 2003 übernahm er den Vorsitz dieses Ausschusses - bis er zum Bayerischen Staatsminister für Unterricht und Kultus berufen worden ist.


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