Sachsen-Anhalt

Land Sachsen-Anhalt aktualisiert Verordnung über die gymnasiale Oberstufe

Das Land Sachsen-Anhalt hat seine seit 2003 bestehende Oberstufenverordnung aktualisiert. Entsprechend der Beschlüsse der Kultusministerkonferenz (KMK) erfolgt eine Umstellung auf das bundesweit einheitliche neue Berechnungsmodell für die Gesamtqualifikation (Abiturdurchschnittsnote). Künftig sind damit - statt bislang maximal 840 Punkten - insgesamt 900 Punkte möglich. Die Änderung tritt für diejenigen in Kraft, die erstmals im August 2011 in die Einführungsphase bzw. das erste Kurshalbjahr der Qualifikationsphase eintreten.

08.03.2011 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Für die Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe gelten weiterhin die festgeschriebenen Belegungsvorgaben. Darin sind alle drei Aufgabenfelder, das sprachlich-literarisch-künstlerische, das gesellschaftswissenschaftliche und das mathematisch-naturwissenschaftlich-technische, wirkungsvoll vertreten.

"Das Verfahren zur Berechnung der Abiturdurchschnittsnote ist nun noch transparenter und klarer", erklärt Staatssekretär Winfried Willems. "Die Schülerinnen und Schüler bringen für die Gesamtqualifikation alle Belegungen ein. Ebenso können zusätzliche Leistungen eingebracht werden."

Bei der Aktualisierung wurden Hinweise aus der Schulpraxis, von Schulleitern und dem Landesschülerrat sowie weiteren Mitgliedern des Landesschulbeirats berücksichtigt. Die Änderungen werden auch für alle anderen Bildungsangebote wirksam, die zum Abitur führen, das heißt für Fach- und Abendgymnasien, Kollegs sowie für die Nichtschülerabiturprüfungen.

Künftig können statt der bisher genutzten Studienbücher und dem damit verbundenen aufwändigen Ausfertigungsverfahren Halbjahresnachweise ausgestellt werden.


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