PISA-E 2006: Gute Noten für die Gymnasien
Nach den Worten des DPhV-Vorsitzenden Heinz-Peter Meidinger hat der PISA-Ländervergleich 2006 den Gymnasien bundesweit ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. Insbesondere folgende Befunde sind hervorzuheben:
18.11.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)- Trotz eines höheren Anteils von Schülerinnen und Schülern an Gymnasien hat sich das Leistungsniveau nochmals verbessert.
- Bei der Chance, ein Gymnasium zu besuchen, ist der Einfluss der sozialen Herkunft insgesamt zurückgegangen.
- Die Unterschiede im Leistungsniveau zwischen den Gymnasien in den einzelnen Bundesländern sind deutlich geringer als zwischen den Länderergebnissen.
- Insgesamt bescheinigen die PISA-Forscher den Gymnasien im Hinblick auf die Unterrichtsqualität und die Unterrichtszeit günstige Rahmenbedingen für das Lernen in den Naturwissenschaften.
Zusammenfassend stellte der DPhV-Bundesvorsitzende fest:
"Auch bei PISA-E 2006 haben sich damit die Gymnasien als Standortvorteil und Leistungsträger des deutschen Schulwesens erwiesen. Zwar sind noch einige Hausaufgaben zu erledigen, insbesondere auch, was die Förderung besonders leistungsstarker Schüler betrifft – insgesamt sind deutsche Gymnasien aber auf einem guten Weg."
Meidinger wies darauf hin, dass aus PISA-E keinerlei Rückschlüsse auf die Vorteile eines so genannten "längeren gemeinsamen Lernens" gezogen werden könnten: "Alle vier innerdeutschen PISA-Sieger haben den Übertritt nach der vierten Jahrgangstufe mit klaren Eignungsvoraussetzungen."
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