„Richtungsweisend“: Verband Bildungsmedien e. V. begrüßt geplanten DigitalPakt#D

Der Verband Bildungsmedien begrüßt den von Bundesbildungsministerin Wanka angekündigten DigitalPakt#D und fordert eine rasche Verknüpfung mit der Digital-Strategie der Länder.

13.10.2016 Bundesweit Pressemeldung Verband Bildungsmedien e. V.
  • © Verband Bildungsmedien e.V.

„Der <link bildung-und-gesellschaft meldung sprung-nach-vorn-in-der-digitalen-bildung _blank>DigitalPakt#D schafft die technischen Voraussetzungen für das digitale Lehren und Lernen. Das ist ein richtungsweisender Schritt, der lange überfällig war“, lobt Wilmar Diepgrond, Vorsitzender des Verband Bildungsmedien e. V. die Initiative der Bundesbildungsministerin: „Es ist richtig, den Ländern angesichts knapper Kassen finanziell unter die Arme zu greifen. Es geht um die Zukunft unserer Kinder – Bildungsgerechtigkeit und Bildungserfolg für einen starken Wirtschaftsstandort Deutschland.“ 

Technologie ist kein Selbstzweck – Didaktische Konzepte müssen folgen

Entscheidend für den Erfolg der Initiative sei aber die Verknüpfung mit e-didaktischen Konzepten und den Plänen der Länder zur Schule in der Digitalisierung. Ohne passende didaktische Konzepte und professionelle Lerninhalte bringe die Bereitstellung von Technik allein gar nichts. „Den Schulen muss massive Hilfe bei der Schulentwicklung zu teil werden, zusätzlich ist eine breite Auswahl an digitalen und analogen Materialien mit hohem Qualitätsstandard zur Verfügung zu stellen“, erläutert Diepgrond. 

Der Verband Bildungsmedien e. V. fordert deshalb,

  • einen am Bildungserfolg ausgerichteten Dialog der Stakeholder über den Mitteleinsatz für die technische Ausstattung,
  • Budgets für qualitätsgesicherte Bildungsmedien, die durch Technologie Mehrwert für den Bildungserfolg der Lernenden schaffen,
  • Mittelbereitstellung für eine bundesweite Lehreraus- und -weiterbildung zur Erhöhung der e-didaktischen Kompetenz der Lehrenden,
  • Strukturen zur nachhaltigen personellen und finanziellen Betreuung der IT-Infrastruktur der Schulen,
  • eine neutrale Evaluation von e-didaktischen Unterrichtsszenarien durch Wissenschaft, Forschung und Stiftungen.

Bildungsmedien: Unterstützung für die Lehrkraft

Die deutschen Bildungsmedienhersteller bieten vielfältige Bildungsmedien für jede Phase des Lehrens und Lernens an. Darunter sind selbstverständlich auch digitale Medien: von interaktiven Schulbüchern und Tafelbildern bis zu Übungs- und Prüfungssoftware, Lernplattformen oder Blended-Learning-Lösungen offline, online und mobil. Die nun startende Ausstattungsinitiative wird zu vermehrten Investitionen führen und neue innovative Bildungslösungen werden entstehen.

„Das wahre Potential des digitalen Lehrens und Lernens zeigt sich, wenn Technologie mehr Bildungsgerechtigkeit ermöglicht und unsere Kinder auf die Herausforderungen im Erwachsenalter bestens vorbereitet sind“, betont Diepgrond.

Der Verband Bildungsmedien e. V. vertritt die Interessen jener Unternehmen, die Medien für das Bildungswesen produzieren: für Schulen, die berufliche Bildung und die Erwachsenenbildung, für das Lernen in öffentlichen Bildungseinrichtungen und die private Weiterbildung. Bei den rund 80 Unternehmen sind etwa 3.000 feste Mitarbeiter und eine etwa gleich hohe Zahl von freien Mitarbeitern beschäftigt. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.bildungsmedien.de.

Ansprechpartner

Verband Bildungsmedien e. V.
Dr. Dagny Ladé
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zeppelinallee 33
60325 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 98 66 97 6 - 14
Fax: +49 69 98 66 97 6 - 20
E-Mail: lade@bildungsmedien.de
Web: www.bildungsmedien.de


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