Spitzenleistung in Unterfranken: Staatssekretär Bernd Sibler und vbw-Präsident Randolf Rodenstock besuchen Johann-Schöner-Gymnasium in Karlstadt

Einmal im Jahr wird es ganz still am Johann-Schöner-Gymnasium in Karlstadt. Dann brüten alle Schülerinnen und Schüler - von der 5. bis zur 13. Jahrgangsstufe - über Mathematik-Aufgaben des 'Känguru'-Testes. Der Wettbewerb ist dort nur einer von vielen. Zum Repertoire gehören ebenso MOMS (Mathematik-Olympiade Main-Spessart) oder auch die 'Kopfnuss'. Die Förderung der Wettbewerbskultur im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich ist eines der innovativen Förderkonzepte der Schule. Darüber hinaus hat das Gymnasium Unterrichtsmodelle entwickelt, die den Schülern grundsätzliche Arbeitstechniken vermitteln - und zwar fächerübergreifend.

06.06.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Das Johann-Schöner-Gymnasium wurde von der Stiftung Bildungspakt Bayern und dem Bayerischen Kultusministerium als 'Center of Excellence' ausgezeichnet. Das sind Gymnasien, die im Bereich der Qualitätsentwicklung schon weit fortgeschritten sind und hervorragende Unterrichtskonzepte entwickelt haben. Das Johann-Schöner-Gymnasium hat seinen Schwerpunkt auf den naturwissenschaftlich-mathematischen Fachbereich gelegt.

Staatssekretär Bernd Sibler zeigte sich bei seinem Besuch am Freitag beeindruckt: "Das Johann-Schöner-Gymnasium leistet ausgezeichnete Arbeit. Neben hervorragenden, innovativen Unterrichtsmodellen wie beispielsweise 'KOMet' oder 'KosMoS' ist das Gymnasium auch Pilotschule in der Berufsvorbereitung. Die Kombination aus mathematisch-naturwissenschaftlicher Exzellenz und Berufsorientierung ist vorbildlich", lobte Sibler. Ihn verwundere es daher nicht, dass das Johann-Schöner-Gymnasium im vergangenen Jahr beim Abiturschnitt zu den besten in Bayern gehörte.

Randolf Rodenstock, vbw-Präsident und Ratsvorsitzender der Stiftung Bildungspakt betont: "Für die bayerische Wirtschaft ist das Streben aller Mitarbeiter nach ständiger Verbesserung die wichtigste Voraussetzung, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Um nichts anderes geht es bei 'Center of Excellence'. Gerade weil die bayerischen Gymnasien im bundesweiten Vergleich ganz weit vorn sind, geben sie sich nicht mit dem Erreichten zufrieden, sondern suchen nach neuen Wegen, um weiter Spitzenleistungen zu zeigen. Ich wünsche mir, dass die Ideen und Konzepte dieser schulischen Exzellenzinitiative viele Nachahmer finden und so in der Fläche ihre Wirkung entfalten."

Die 'Center of Excellence' werden ihre Konzepte auch anderen Schulen zur Verfügung stellen. Die besten Ideen werden multipliziert: Zum einen sind die Schulen in der Lehrerfortbildung aktiv, zum anderen erscheint im Herbst ein Handbuch der Stiftung Bildungspakt Bayern mit best-practice-Beispielen.


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