TIMMS und PISA: Erneute Bestätigung für bayerische Bildungspolitik

"Wieder einmal sehen wir uns in unserer Arbeit in Bayern bestätigt", sagt Anton Huber, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv) nach der Veröffentlichung des PISA-Ländervergleichs und der TIMMS-Studie. "Aus den Studien ist klar zu entnehmen, dass das gegliederte Schulwesen, so wie es in Bayern besteht, Schülerinnen und Schüler zu einem guten Bildungsniveau bringt. Bei den bayerischen Realschulen ist der Anteil an Risikoschülern um weit über 12 Prozentpunkte geringer ist als im bayerischen Durchschnitt bzw. weit über 16 Prozentpunkte gegenüber dem Bundes- bzw. OECD-Durchschnitt", so Huber.

09.12.2008 Bayern Pressemeldung Verband Reale Bildung

Die PISA-E-Studie hat erneut ergeben, dass bayerische Schülerinnen und Schüler mit den Spitzenländern Finnland, Kanada und Korea ohne Probleme mithalten können. "Gerade unsere bayerischen Realschüler schneiden im Vergleich sehr gut ab. So erreichten die Schüler in der naturwissenschaftlichen Kompetenz die gleiche Punktzahl wie der Spitzenreiter Finnland, nämlich 563 Punkte!", so Huber stolz. Der Erfolg des gegliederten Schulwesens in Bayern ist auch an der Tatsache festzumachen, dass nur ein geringer Prozentsatz von Realschülern und Gymnasiasten in Bayern die Kompetenzstufe II im Lesen und in Mathematik nicht erreicht haben. Bundesweit liegt das Nichterreichen hingegen bei 15,7 Prozent. Bestätigt wird die bayerische Bildungspolitik zudem, weil aus der PISA- und der heute veröffentlichten TIMMS-Studie klar hervorgeht, dass die deutschen Integrierten Gesamtschulen die Ergebnisse der Grundschulen noch einmal um bis zu 190 % verschlechtern. "Diese Ergebnisse sollten doch endlich zeigen, dass die längeren gemeinsame Schulzeit, dass die Gesamtschule ein Irrweg ist.", schließt Anton Huber.

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