Bayern

Wir müssen der Gesamtschul-Manie endlich ein Ende setzen!

Für den Vorsitzenden des Bayerischen Realschullehrerverbands, Anton Huber, haben die Gesamtschulideologen mit "ihrem eingleisigen Denken, welches das Heil der Welt in der Gesamtschule lokalisiert", nun jeglichen Realitätsbezug verloren. "Es ist unheimlich, wie sich die Gesamtschulmanie in der deutsche Bildungslandschaft immer wieder ausbreitet", stellt Huber fest, und erklärt: "Einerseits präsentiert Professor Klemm in der jüngsten Studie der Bertelsmann Stiftung "Jugendliche ohne Hauptschulabschluss" für Bayern und Baden-Württemberg beste Ergebnisse. Wenn es darum geht, Jugendlichen über den Hauptschulabschluss eine Basis für eine Lehrstelle und einen erfolgreichen Berufseinstieg zu vermitteln, dann liegt Bayern ganz vorne – dies belegen auch die Zahlen für die sehr geringe Jugendarbeitslosigkeit in Bayern.

12.10.2010 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Andererseits stellt er gleichzeitig für Bundesländer mit einem erheblich geringeren Bildungsangebot und Gesamtschulstrukturen hohe Zahlen von Schulabgängern ohne Abschluss fest. Die nicht nachvollziehbare Schlussfolgerung für Professor Klemm ist aber, man müsse Gesamtschulstrukturen schaffen, um die individuelle Förderung zu verbessern."

"Wohl nicht zufällig gleichzeitig", so Huber, äußert sich ein bayerischer Verbandsfunktionär, der "rein aus verbandstaktischen Gründen" die Gesamtschule fordert, dass in Bayern die individuelle Förderung nicht möglich sei. Dabei müsse, betont Huber, die logische Schlussfolgerung doch vielmehr sein, dass die guten Ergebnisse in allen Studien auf die vielfältigen Möglichkeiten der individuellen Förderung in Bayern und anderen Bundesländern mit klar gegliedertem Schulwesen, einem breit differenzierten Schulsystem und vielfältigen Bildungsangeboten zurückzuführen sei.

Im krassen Gegensatz zu den Behauptungen eines Funktionärs, der längst den Bezug sowohl zur Basis wie zur Realität verloren habe, leisten die bayerischen Lehrkräfte bei der individuellen Förderung hervorragende Arbeit, wie die überaus guten Ergebnisse für Bayern auch bei den jüngsten Bildungsstudien, wie z.B. dem Bildungsmonitor 2010 des Instituts der deutschen Wirtschaft beweisen. Wie es in Anbetracht dieser Tatsachen zu den völlig absurden Schlussfolgerungen einiger Gesamtschulideologen kommen kann, läßt sich für Huber nur durch deren absoluten Realitätsverlust erklären. In der Literatur heißt es dazu: Die Manie ist die einzige psychische Störung, die viele Kranke als angenehm erleben.

Bayerischer Realschullehrerverband
Vorsitzender: Anton Huber, Handy 0171/8 29 01 93
Presse: Dorothea Engler, Handy 0179/9 12 80 96
www.brlv.de

Ansprechpartner

Verband Reale Bildung

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