"Es ist unerträglich, mit welcher Bedenkenlosigkeit die GEW gerade die schwächsten unter den Schülerinnen und Schülern stigmatisiert. Förderschülerinnen und -schüler, die einen regulären Abschluss erwerben, gehören nicht in eine Misserfolgsstatistik, denn sie haben ihre Schule erfolgreich abgeschlossen", sagte Kultusminister Prof. Dr. Olbertz zu einer Pressemitteilung der GEW zur neuen Schulabgängerstatistik. Dasselbe gelte für erfolgreiche Schülerinnen und Schüler mit einem Hauptschulabschluss. Diese Zählweise sei der eigentliche Missbrauch der Statistik, dessen sich die GEW auf dem Rücken ausgerechnet der der Förderschülerinnen und -schüler, ihrer engagierten Lehrerinnen und Lehrer sowie der Eltern schuldig mache. Die von der GEW vorgenommene Kategorisierung "mit einem Hauptschulabschluss oder ganz ohne Abschluss bzw. mit einem Abschluss der Förderschulen" spreche Bände und sei diskriminierend.
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16.01.2008
Pressemeldung
Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt