Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave plädierte heute (3. Mai) im Landtag für eine intensive und vielfältige Gewaltpräventionsarbeit an den Schulen: "Ich-Stärkung, Vertrauen schaffen, friedliche Konfliktlösung trainieren, Partner suchen, das sind die richtigen Konsequenzen, bei denen wir die Schulen mit großem Nachdruck unterstützen und zunehmend auch die Kitas", sagte sie. Gleichzeitig warnte sie davor, Gewalt - unter Kindern und Jugendlichen, aber auch in der Gesellschaft überhaupt - als reines Migrationsthema zu brandmarken. Gewalt zwischen Schülerinnen und Schülern sei an keinem Ort der Welt auszuschließen, führte die Ministerin aus. Der EVIT-Landesbericht von 2004 habe ergeben, dass 92 Prozent der Eltern sagen, ihr Kind gehe angstfrei zur Schule, 83 Prozent haben angegeben, dass ihr Kind nicht von körperlicher Gewalt betroffen war.
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04.05.2006
Pressemeldung
Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein