Bildungskongress 2008 gibt Impulse für "Schule der Zukunft"

Die Kultusminister von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werten den 3. Mitteldeutschen Bildungskongress "Qualität im Bildungswesen – Mitteldeutsche Profile" als großen Erfolg. Die Tagung sei ein weiterer Schritt der intensiven und länderübergreifenden Zusammenarbeit gewesen, erklärten die Minister Prof. Dr. Roland Wöller, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz und Bernward Müller.

20.11.2008 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Gemeinsam habe man Bilanz des bisher Erreichten gezogen, Erfahrungen ausgetauscht sowie Ideen für die Zukunft entwickelt. Damit habe man Impulse für die "Schule der Zukunft" gegeben. Dabei sei deutlich geworden, dass nicht Debatten über Schulstrukturen, sondern über Schulqualität zum Erfolg führen. Nicht eine Schule für alle, sondern die richtige Schule für jeden, sei das erfolgreiche Modell der Zukunft. Das hätten auch die aktuellen PISA-Länderergebnisse bestätigt. Neben der Begrüßung durch Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus referierte zudem Prof. Dr. Hans Döbert über "Evaluation und die Qualitätsentwicklung in Schule und Unterricht". Prof. Dr. Peter Fauser sprach zum Thema "Was zeichnet gute Schule aus?".

Sachsens Staatsminister für Kultus Wöller: "Bildung ist die Währung der Zukunft. ´Jeder zählt´ – wir wollen die Schüler zu einem guten Abschluss bringen, denn Bildungschancen sind Lebenschancen, aber auch ein Motor für unsere gesellschaftliche Entwicklung. Der Mitteldeutsche Bildungskongress trägt dazu bei und gibt wichtige Impulse und Ideen zur Verwirklichung dieser Ziele. Denn Bildung ist nicht nur Herzstück sächsischer Politik, sondern eine gesamtdeutsche Aufgabe."

Sachsen-Anhalts Kultusminister Olbertz: "Für mich fängt Bildung mit geordnetem Grundwissen an, einer sicheren Beherrschung der Kulturtechniken, vor allem der Sprache, und mit der Fähigkeit, sich anderen Menschen zuzuwenden. Ohne solche grundlegenden sächlichen und sozialen Kompetenzen ist persönliche Entwicklung durch Bildung nicht vorstellbar. Mit ihrem systematischen Erwerb ist die Grundaufgabe einer guten Schule beschrieben."

Thüringens Kultusminister Müller dazu: "Die hohe Qualität von Unterricht und Schule ist die Messlatte unseres Handelns. Dass die mitteldeutschen Länder dabei auf dem richtigen Weg sind, haben die aktuellen PISA-Länderergebnisse gezeigt. Kontinuität, engagierte Lehrer und Schüler sowie günstige Rahmenbedingungen sind die Eckpfeiler dieses Erfolgs. Auf dem Erreichten müssen wir weiter aufbauen und unsere Bildungssysteme noch besser machen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit und eröffnen jungen Menschen vielfältige berufliche Perspektiven."

Weitere Informationen zum Bildungskongress: www.thueringer-kultusministerium.de


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