Schüler noch stärker individuell fördern

Schülerinnen und Schüler noch stärker individuell fördern und die Qualität des Unterrichts weiter verbessern, diese Ziele hat sich Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider als Prioritäten gesetzt. Kurz vor Beginn der Weihnachtsferien betonte der Staatsminister: "Ich will die bestehenden Möglichkeiten, mit denen sich Schüler nach einem Schulabschluss weiter qualifizieren können, ausbauen."

20.12.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Kultusminister Schneider dankte Schülern, Eltern und Lehrkräften für die großen Anstrengungen, die sie zugunsten einer qualitativ hochwertigen Bildung erbringen. "Nur eine Erziehungspartnerschaft, bei der Lehrer, Eltern und Schüler an einem Strang ziehen, kann für unsere Kindern eine Schulbildung sichern, mit der sie ihr Leben angesichts der wachsenden Anforderungen aus Wirtschaft und Gesellschaft selbständig erfolgreich gestalten können." Der Minister warb dafür, in den Bemühungen nicht nachzulassen.

Anerkennung drückte Siegfried Schneider den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften gegenüber aus. "Die Strecke vor Weihnachten ist besonders lange und anstrengend", so der Minister.

Individuelle Förderung ausbauen

Als bildungspolitische Schwerpunkte des Freistaats führte der Staatsminister konkret auf:
1. Schülerinnen und Schüler müssen verstärkt individuell gefördert werden, und zwar möglichst ab dem Kindergartenalter. So können Talente frühzeitig erkannt und entwickelt werden. Dazu dienen zum Beispiel eine frühzeitige Sprachförderung im Kindergarten, eine engere Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule, Förderstunden an Volksschulen, Förderunterricht an Realschulen und Intensivierungsstunden an Gymnasien.
2. Nach dem Grundsatz "Kein Abschluss ohne Anschluss" muss die Durchlässigkeit des Schulsystems weiter ausgebaut werden. Einen Weg dazu stellt der Schulversuch FOS 13 dar. Aufgrund des guten Erfolgs des Modellversuchs werden die Fachoberschule und Berufsoberschule weiterentwickelt und zusammengeführt. Die "Berufliche Oberschule" wird einen zweiten Weg zur Allgemeinen Hochschulreife eröffnen.
3. Die Qualität des Unterrichts muss weiter verbessert werden. Ziel muss es sein, die Kompetenzen und Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu steigern. Dabei sollen ihr Verständnis und ihre Fähigkeit gestärkt werden, ihr Wissen anzuwenden, um Probleme zu lösen, und ihre Kompetenzen in neuen Zusammenhängen unter Beweis zu stellen.


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