Lehrerverband

Zur Verabschiedung des KiBiz

"Das neue KiBiz wird zwar einige Verbesserungen bringen, aber NRW beim Vergleich mit anderen Bundesländern nicht aus dem Mittelfeld führen", erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE NRW) zur Verabschiedung des KiBiz.

22.07.2011 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Die Standardanforderungen an den Personalschlüssel, die zu einer Verbesserung der pädagogischen Arbeit in den Einrichtungen notwendig sind, werden nicht erreicht. Dies hat zur Konsequenz, dass die notwendige Zeit sowohl für die Vor- und Nachbereitung der Bildungsarbeit als auch für ein Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder fehlt.

Es ist positiv herauszustellen, dass die Landesregierung mehr Mittel für den Bereich der Kindertagesbetreuung zur Verfügung gestellt und Anreize zur Gewinnung von 1.000 zusätzlichen Berufspraktikantinnen geschaffen hat. Nachbesserungsbedarf besteht weiterhin bei der Quote der Betreuung der unter Dreijährigen sowie der Qualifizierung der Erzieherinnen und Erzieher.

Beckmann abschließend: "Unter den gegebenen, wenn auch leicht verbesserten Rahmenbedingungen werden die Fachkräfte die an sie gestellten Anforderungen nicht erfüllen können. Dies bedeutet sowohl eine erhebliche physische und psychische Belastung der Beschäftigten als auch eine unzureichende Förderung der Kinder."


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden