Österreich und Schweiz geben sich verwundert und standhaft

(bikl) Bildungsthemen der Woche im Online-Spiegel - In fünf Bundesländern hat inzwischen mit dem Ende der Sommerferien das neue Schuljahr begonnen. Bestimmendes Bildungsthema bleibt allerdings die richtige Rechtschreibung.

15.08.2004 Artikel

Rechtschreibreform (Zwischenbericht)

Derweil Gegner der Rechtschreibreform in Sachen Medienprõsenz nach Kräften klotzen und entsprechend punkten k÷nnen, reagieren Kollegen auf die Entwicklung eher besorgt: Die Rede ist sogar von Komplott, Machtprobe und Missbrauch von Medienmacht.

Betroffene und ihre Organisationen suchen nach tragfähigen Lösungen für die Zukunft, bisweilen auch in spannendem Zweiklang, teils dem Sinnlichen, teils der Ökonomie geschuldet.

Im deutschsprachigen Ausland ist wenig Verständnis über dieses innerdeutsche Gerangel spürbar und ernsthaftes Interesse an einer Wiederbelebung der schon vor Jahren abgehakten Rechtschreibdiskussion sucht man dort vergeblich.

Schule

Das neue Schuljahr bringt neue Aufgaben und neue Lehrer-light.

Berlin wertet den Bildungsbeitrag der Kitas auf.

In Hamburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern streiten Eltern mit Schulen. Eine Initiative wendet sich gegen die Privatisierung der Berufsschulen.

Hamburger sehen bereits ihre Einschulungs-Klassen überfüllt.

Eine Studie belegt, dass die Grundschüler in Hamburg besser wurden, eine andere bezeugt Zweitklässlern in Berlin annähernd die gleiche Qualität wie bayerischen.

An der Isar regt sich Widerstand gegen Kosten bei Lernmitteln und Schülertransporten.

Den Mund werden sich viele Ganztagsschüler in Hamburg vorerst nicht verbrennen, die Küchen bleiben nämlich kalt.

Bundesweit sehen Sportwissenschaftler bei Schülern dramatisch erschlaffte Bauch- und Rückenmuskulaturen und weniger Tempo auf Schulwegen fordert der Kinderschutzbund.

Hochschule

In Hamburg platzt eine akademische Würdigung, in München wird der Studiengang Übersetzen gekippt, in Trier droht dem Studiengang Entwicklungsländer der Exitus.

Studiengebühren könnten Studentenzahlen kappen, Mainz will Studienkonten.

Parteien blasen zum Verteilen von Studiengebühren, bevor sie rechtens sind.

Jobs für Studierende sind in diesem Jahr dünn gesät, wobei Nebenjobs zunehmend das Studium erst ermöglichen.

.... und außerdem

werden Linkshänder inzwischen besser beraten;
sollen Schulen in Stuttgart Aussiedler besser betreuen;
besuchen in Hessen 10.000 behinderte Kinder integrative Klassen - normales Nebeneinander bleibt im Einzelfall aber dann doch eher unerwünscht.
Fundort: bildungsticker.de

- Die Dynamik der Online-Medien bedingt unterschiedlich lange Aktualität der Links im Ticker -


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden