Die "skandalöse Ausbildungsplatzsituation" hat Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), scharf kritisiert. "Junge Menschen brauchen nach der Schule eine Lebens- und Berufsperspektive. Es führt kein Weg daran vorbei: Wir brauchen die Ausbildungsplatzumlage. Wer nicht ausbildet, soll zahlen", unterstrich Thöne während der 1. Mai-Kundgebung mit dem Motto "Deine Würde ist unser Maß" in Stuttgart. "Wenn es nicht gelingt, zusätzliche betriebliche Lehrstellen zu schaffen, brauchen wir mehr voll qualifizierende Ausbildung in beruflichen Schulen und außerbetrieblichen Lernorten. Das Abschieben junger Menschen in Warteschleifen ist verantwortungslos." Das Recht auf Ausbildung müsse in die Verfassung aufgenommen werden.
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01.05.2006
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft