Ausbildungsreife

Bei Alphabetisierung auf dem richtigen Weg - aber es sind noch viele Grundlagen zu schaffen

Dieser Eindruck entstand auf dem diesjährigen DIE Forum am 1. und 2. Dezember 2008, welches unter dem Motto "Zukunftsfrage Grundbildung - Nationale Fragen im internationalen Diskurs" stand. mehr

08.12.2008 Pressemeldung Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE)

Migranten weisen eine niedrigere Erwerbsbeteiligung und eine höhere Erwerbslosenquote auf

Wesentlich für die Lebenssituation, die Chancengleichheit und die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen ist ihre schulische und berufliche Qualifikation. Hierbei zeigen sich große Unterschiede zwischen Baden-Württembergern mit und ohne Migrationshintergrund. Nach den Ergebnissen des Mikrozensus leben etwa 2,7 Millionen Migranten in Baden-Württemberg. Von den Migranten im Alter von 25 bis unter 65 Jahren hat ein sehr hoher Anteil, nämlich rund 40 Prozent, keine Berufsausbildung vorzuweisen. Dies sagte die Präsidentin des Statistischen Landesamts, Dr. Carmina Brenner, heute vor der Presse. "Bei den gleichaltrigen Baden-Württembergern ohne Migrationshintergrund trifft dies nur auf gut 11 Prozent zu", so Brenner. "Entsprechend sind Migranten bei allen Ausbildungsabschlüssen stark unterrepräsentiert." mehr

26.11.2008 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Schulen und Arbeitsagentur arbeiten zukünftig enger zusammen

Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, Otto-Werner Schade, haben heute (24.11.2008) die "Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung im Bereich der Berufs- und Studienorientierung im Saarland" unterzeichnet. Künftig soll damit allen jungen Menschen ein erfolgreicher Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Erwerbsleben ermöglicht werden. In der Rahmenvereinbarung bekräftigen beide Partner ihr Bekenntnis zu der besonderen Verantwortung, die den Partnern vor Ort zukommt, und legen verbindliche Regelungen für die zukünftige Zusammenarbeit von saarländischen Schulen und der Berufsberatung fest. Mit der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung hat das Saarland eine Vorreiterrolle und ist Vorbild für ähnliche Vorhaben in anderen Bundesländern. mehr

24.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

PISA-Ergebnisse sind kein Grund für Euphorie

Keinen Grund zum Jubeln sieht der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, in den Ergebnissen der neuen Pisa-Studie zum Bundesländervergleich 2006. "Die Studie belegt erneut, dass Bildung in Bayern abhängig ist von den Einkommensverhältnissen, der Herkunft und dem jeweiligen Wohnort einer Familie. Für Selbstzufriedenheit gibt es keinen Anlass. Dass Sachsen an der Spitze steht und auch die übrigen neuen Bundesländer zugelegt haben, ist kein Zufall. Sie verfügen über modernere Schulsysteme und mehr Lehrkräfte für individuelle Förderung". mehr

18.11.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Keine Vergleichstests für Hauptschüler

(redaktion) Eigentlich sollten ab dem kommenden Jahr die Leistungen und Erfolge der deutschen Schüler und somit auch der Schulen stärker ins Visier genommen werden, und zwar mit zusätzlichen Vergleichsarbeiten in der Grundschule und in der Sekundarstufe I. Jetzt plant die KMK offensichtlich einen – zumindest teilweisen – Rückzug: Die Hauptschüler sollen von diesem Verfahren ausgenommen werden. Damit würde die KMK abrücken von ihrer Gesamtstrategie "der umfassenden Konzeption zur Weiterentwicklung des gesamten Bildungswesens", wie sie selbst ihren im Juni 2006 gefassten Beschluss bezeichnet hatte. mehr

13.11.2008 Artikel

Für Wirtschaft sind Hauptschulabsolventen unverzichtbar

Bayern hält an seinem differenzierten Bildungswesen und den starken Schularten Haupt-, Real- und Wirtschaftsschule sowie Gymnasien fest. Mit dieser Aussage weist das Bayerische Kultusministerium die Forderung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zurück, die Hauptschulen aufzulösen. Aus der Tatsache, dass die Formulierung der Standards überprüft werden soll, lässt sich keinesfalls ableiten, dass die Hauptschule mit berufsvorbereitendem Profil als Schulart überflüssig ist. mehr

13.11.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

BIBB aktualisiert Planspielkatalog für die Berufsbildung

Planspiele in der beruflichen Bildung sind ein echter "Renner": Wegen der hohen Nachfrage hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) seine Multimedia-Handreichung "Planspiele in der beruflichen Bildung" aktualisiert. Die Publikation enthält neben dem Fachbuch eine CD-ROM. Gefragt ist vor allem der hierauf enthaltene Planspielkatalog. Dieser bietet eine Übersicht über mehr als 500 aktuelle deutschsprachige Planspielangebote, beschreibt deren Inhalte und Einsatzmöglichkeiten in der Praxis und präsentiert darüber hinaus ausgewählte spielbare Demo-Versionen. mehr

13.11.2008 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Fortführung der Aktion "Der Weg in die Ausbildung" 2008

"Wir werben kontinuierlich für mehr Ausbildungsplätze und verstärken gleichzeitig die Instrumente, um die Ausbildungsfähigkeit von Jugendlichen zu erhöhen." Das sagten Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel und Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer am Donnerstag, 30.10.2008, anlässlich der Pressekonferenz in der Gesamtschule Saarbrücken-Rastbachtal, bei der sie die Aktion "Der Weg in die Ausbildung" vorstellten. mehr

30.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Erstes Feriencamp für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten vor dem Abschluss

Am morgigen Donnerstag endet das erste Feriencamp für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten im Land Brandenburg mit einer öffentlichen Abschlussveranstaltung von 14.00 bis 16.00 Uhr. Insgesamt 29 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 nahmen vom 20. bis 30. Oktober 2008 am Projekt "Camp+ Brandenburg" auf dem Gut Gnewikow (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) teil. mehr

29.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Weniger Schulabbrecher durch das Förderprogramm "Betrieb und Schule" (BUS)

Jeder zweite Schüler schließt das landesweite Förderprogramm "Betrieb und Schule" (BUS) erfolgreich ab. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Untersuchung der Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) zum Verbleib der an BUS beteiligten Schülerinnen und Schüler. "Wir müssen die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die die Schule ohne Abschluss und ohne Perspektive verlassen deutlich verringern. Das BUS-Projekt leistet einen wichtigen Beitrag dazu. Es eröffnet vielen benachteiligten Jugendlichen neue Perspektiven", erklärt Schulministerin Barbara Sommer. mehr

28.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen