Wasserdichte Vereinbarungen, zusätzliche Gelder in den Bildungsbereich zu investieren, erwartet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vom dritten Bildungsgipfel am Donnerstag. "Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten müssen endlich Nägel mit Köpfen machen. Lockere Versprechen mit anschließender Rückruderpartie haben wir genug erlebt. Die Weiterentwicklung des Bildungsbereichs darf nicht den Egoismen der Länder geopfert werden", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Mittwoch in Frankfurt a.M. Die Bildungsgewerkschaft erwarte, dass Bund und Länder ihre Verpflichtung vom Dresdener Bildungsgipfel 2008 einlösen, bis 2015 zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Bildung und Forschung auszugeben. Dies entspreche zusätzlichen Mitteln von gut 40 Milliarden Euro jährlich.
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09.06.2010
Pressemeldung
GEW Hessen