BAföG

GEW macht sich für "Sonderprogramm Weiterbildung" stark

Für ein "Sonderprogramm Weiterbildung" hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stark gemacht. Das Programm müsse zwischen Bundesagentur für Arbeit (BA), Bund, Ländern und Kommunen abgestimmt sein. Insbesondere Menschen mit niedrigen Bildungsabschlüssen, Arbeitslose, alleinerziehende Frauen, Einwanderer und junge Menschen unter 25 Jahren sollten gezielt gefördert werden. "Diese Gruppen haben auf dem Arbeitsmarkt immer weniger Chancen und werden ins soziale Abseits geschoben. Sie brauchen Qualifikationsangebote, die langfristig und auf Nachhaltigkeit angelegt sind", sagte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange am Sonntag auf dem Gewerkschaftstag in Erfurt. mehr

24.04.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Landtag beschließt Eliteförderungsgesetz

Der Bayerische Landtag hat das neue Eliteförderungsgesetz beschlossen und damit die gesetzlichen Voraussetzungen für eine weitreichende und flexible Hochbegabtenförderung in Bayern geschaffen. "Die Bayerische Eliteförderung wird mit dem neuen Gesetz flexibler und moderner", betonte Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel bei der Vorstellung des Gesetzes Donnerstagabend im Landtag. Die hochbegabten Studenten, Doktoranden und Postdoktoranden würden individuell betreut und durch fachliche und fachübergreifende Exzellenzprogramme gefördert, so der Minister. Die Anzahl der Geförderten werde in Zukunft von knapp 1400 auf rund 2000 gesteigert. mehr

22.04.2005 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Studie zur Technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands vorgelegt

Nach dem "Bericht zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2005" zählen deutsche Unternehmen zu den innovativsten in Europa. Demnach wuchs der Weltmarktanteil deutscher Unternehmen bei forschungsintensiven Gütern seit 1999 von 14,5 Prozent auf 15,6 Prozent im Jahr 2002. Die unabhängigen Gutachter sehen nach ihrer am Mittwoch in Berlin vorgestellten Analyse international nur noch die USA vor Deutschland. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn lobte die deutschen Unternehmen für ihre innovativen Strategien. "Die Bundesregierung wird ihren Innovationskurs in den kommenden Jahren entschlossen fortsetzen." mehr

13.04.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Stratmann gegen BAföG-Abschaffung

Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann erklärte zur Diskussion um die Studienfinanzierung: "Die Abschaffung des BAföG ist in Niedersachsen kein Thema. Die Landesregierung wird zu jeder Zeit sicherstellen, dass ein Studium in Niedersachsen sozialverträglich bleibt und zwar unabhängig von der eigenen finanziellen Situation und der der Eltern." mehr

07.04.2005 Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Goppel spricht sich für umfassende Reform der Studienfinanzierung aus:

Für eine umfassende Reform der Studienfinanzierung hat sich Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Mittwoch ausgesprochen. Bei einer künftigen Studienfinanzierung auf Bundesebene, die spätestens nach der nächsten Bundestagswahl in Angriff genommen werden muss, müsse es darum gehen, die heutige BAföG-Förderung in ein modernes und flexibles Gesamtsystem zu überführen. mehr

06.04.2005 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

CDU plant laut Ministerin Schavan Abschaffung des Bafög

Zu der Ankündigung der bildungspolitischen Koordinatorin der unionsgeführten Bundesländer, Baden-Württembergs Kultusministerin Annette Schavan (CDU), die Union werde nach einem Wahlsieg bei der Bundestagswahl 2006 das Bafög abschaffen, sagte NRW-Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft heute in Düsseldorf: mehr

05.04.2005 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

BAföG-Abschaffung würde soziale Selektion verschärfen

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) kritisiert das Vorhaben der unionsregierten Länder, das BAföG nach einem Wahlsieg 2006 zugunsten alternativer Angebote der privaten Studienfinanzierung abschaffen zu wollen. mehr

05.04.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Keine gläsernen Studierenden

Mit dem so genannten "Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit", das heute in Kraft tritt, erhalten auch die BAföG-Ämter bei den Studentenwerken die Befugnis, auf Kontendaten von Studierenden zuzugreifen. Das Deutsche Studentenwerk (DSW), der Dachverband der 61 örtlichen Studentenwerke in Deutschland, sieht jedoch keineswegs den gläsernen Studierenden heraufziehen. DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde tritt solchen Befürchtungen entgegen: "Die Studentenwerke nutzen nur dann die Möglichkeit, Kontendaten bei BAföG-Anträgen abzufragen, wenn der konkrete und dringende Verdacht besteht, dass vorhandenes Vermögen nicht angegeben wurde." mehr

01.04.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Hessische Erfolge bei der Ermittlung zu Unrecht geflossener BAföG-Gelder

Zufrieden über die hessischen Erfolge bei der bundesweit laufenden Ermittlung von BAföG-Missbrauch hat sich Hessens Wissenschaftsminister Udo Corts geäußert. "Unsere Nachforschungen für die Jahre 2001 und 2002", so der Minister, "haben ergeben, dass doch eine Reihe von Schülern und Studierenden zu Unrecht finanzielle Förderungen des Staates im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) in Anspruch genommen und damit wenig soziales Bewusstsein gezeigt hat." mehr

24.03.2005 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Studiengebühren: 500 Euro sind nicht per se sozialverträglich

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) kritisiert die Entscheidung der unionsgeführten Länder, Studiengebühren mit einer Obergrenze bei 500 Euro im Semester einführen zu wollen. DSW-Präsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens erklärt: "Eine Obergrenze bei circa 500 Euro Studiengebühren im Semester ist nicht per se sozialverträglich, wenn man die tatsächlichen Einnahmen der Studierenden berücksichtigt. Mehr als ein Viertel hat gemäß unserer aktuellen Sozialerhebung weniger als 600 Euro im Monat zur Verfügung, für sie bedeuten 500 Euro Studiengebühren im Semester eine erhebliche Belastung von rund 83 Euro monatlich. Das sind fast 15 Prozent des Budgets!" Rinkens Forderung: "Erstens müssen alle BAföG-Empfänger von Studiengebühren freigestellt werden und zweitens dürfen Gebühren über diese generelle Freistellung hinaus nur gestuft nach der Leistungskraft, das heißt nach den tatsächlichen studentischen Einnahmen erhoben werden." mehr

21.03.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk