Berufsorientierung

Wenig Veränderung

Berufliches Spektrum von Frauen und Männern wenig verändert

Die Mehrzahl aller Berufe wird entweder überwiegend von Frauen oder von Männern ausgeübt. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Rund 60 Prozent aller in Westdeutschland beschäftigten Frauen arbeiten in Frauenberufen, Männer sogar zu zwei Dritteln in Männerberufen. Während der Anteil der Frauen in Frauenberufen seit Mitte der 70er Jahre nur um rund vier Prozentpunkte sank, ist der Anteil der Männer in Männerberufen immerhin um rund acht Prozentpunkte zurückgegangen. mehr

08.05.2014 Pressemeldung Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Studie

Zu viele Studenten - zu wenige Azubis?

(red/PM). - Immer mehr junge Menschen erwerben eine Studienberechtigung und entscheiden sich im Anschluss daran für ein Studium, ein kleiner werdender Anteil für eine Berufsausbildung. In einer aktuellen Studie gehen das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung in Hannover (DZHW) sowie das Soziologische Forschungsinstitut an der Georg-August-Universität Göttingen (SOFI) der Frage nach, welche Folgen diese Entwicklung für die deutsche Wirtschaft haben kann. Denn diese war in der Vergangenheit durch ein effektives Zusammenspiel von akademisch ausgebildeten Ingenieuren und beruflich qualifizierten Fachkräften besonders erfolgreich. mehr

08.05.2014 Artikel

Hessen

Mehr Berufsorientierung und Eigenverantwortung für hessische Schulen

In dieser Woche wird in Hessen viel über G8 und G9 diskutiert. Für die Wirtschaft stehen allerdings andere bildungspolitische Themen im Mittelpunkt. Der größte Handlungsbedarf für die hessische Bildungspolitik besteht nach Ansicht der hessischen Unternehmen in der Stärkung der Berufs- und Studienorientierung an den Schulen. Dies hat eine aktuelle hessenweite Umfrage der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern (ARGE) ergeben. mehr

06.05.2014 Pressemeldung IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen

Nordrhein-Westfalen

Erster Kongress der Berufswahlsiegel-Schulen

Mehr als 200 Vertreterinnen und Vertreter von rund 60 Schulen aus Nordrhein-Westfalen haben auf Einladung der Stiftung Pro Ausbildung am ersten Kongress des Berufswahlsiegels NRW in Düsseldorf teilgenommen. mehr

06.05.2014 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Realschullehrer

Realschulen und Gesamtschulen aufwerten

Zunehmend registriert man in Bildungspolitik und Wirtschaft, dass etwas aus dem Gleichgewicht gekommen ist. Die Balance zwischen Ausbildung im Dualen System und wissenschaftlichem Studium an der Universität hat Deutschland über Jahrzehnte den wirtschaftlichen Erfolg auch in Krisenzeiten gesichert. Inzwischen übersteigt die Zahl der Studienanfänger die der Ausbildungsverträge. Dies bereitet weiten Teilen der Wirtschaft zunehmend Sorgen. mehr

25.04.2014 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Hessen

"Lernen und Arbeiten in Schule und Betrieb"

Das vom Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Projekt "Lernen und Arbeiten in Schule und Betrieb" (SchuB) hat seit 2007 ganz entscheidend dazu beigetragen, dass Schülerinnen und Schüler, deren Hauptschulabschluss stark gefährdet war, doch noch zu einem erfolgreichen Abschluss geführt wurden. mehr

23.04.2014 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Niedersachsen

Fünf Prozent der Jugendlichen ohne Schulabschluss

Der Anteil niedersächsischer Jugendlicher ohne Hauptschulabschluss bzw. mit weniger als einem Hauptschulabschluss bezogen auf den Durchschnittsjahrgang der 14- bis unter 16-Jährigen ist im Jahr 2013 erneut gesunken. Damit wird im Land ein historischer Tiefststand von 5,0 Prozent erreicht, wie eine aktuelle Auswertung des Niedersächsischen Kultusministeriums für den Schulabsolventenjahrgang 2013 belegt. Im Entlassungsjahr 2012 lag der Anteil der Jugendlichen, die die Schule ohne Hauptschulabschluss bzw. mit weniger als einem Hauptschulabschluss verließen, bei 5,4 Prozent. mehr

16.04.2014 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Wissenschaftsrat hat neuen Vorsitzenden gewählt

Zum neuen Vorsitzenden des Wissenschaftsrates wurde auf den Frühjahrssitzungen in Darmstadt der Münchner Bildungsforscher Manfred Prenzel gewählt. Er wird das Amt zum 1. Juli dieses Jahres antreten. Bis dahin wird der Aachener Ingenieurwissenschaftler Wolfgang Marquardt, der im Sommer seine neue Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich antritt, das Gremium weiterhin leiten und nach außen vertreten. mehr

14.04.2014 Pressemeldung Wissenschaftsrat

Studium oder Ausbildung?

Berufliche und akademische Bildung in eine funktionale Balance bringen

Um die Herausforderungen des demographischen Wandels meistern zu können, muss Deutschland seine Bildungspotenziale bestmöglich ausschöpfen und weiterentwickeln. In den jüngst verabschiedeten Empfehlungen zum Verhältnis von beruflicher und akademischer Bildung fordert der Wissenschaftsrat dafür eine funktionale Balance und stärkere Verzahnung der post-schulischen Bildungsbereiche. "Die Berufsbildung und die Hochschulbildung sind die beiden Beine, auf denen die Leistungs- und Innovationsfähigkeit unseres Landes steht", sagt Wolfgang Marquardt, Vorsitzender des Wissenschaftsrates. "Beide Beine müssen kräftig sein und beide Beine müssen gut koordiniert voranschreiten, um die wirtschaftliche Entwicklung auch in Zukunft erfolgreich tragen zu können." mehr

14.04.2014 Pressemeldung Wissenschaftsrat

Soziales Jahr Pädagogik

Ein Jahr lang den Lehrerberuf testen

Am 1. August 2014 beginnt zum zweiten Mal das Freiwillige Soziale Jahr Pädagogik. Junge Freiwillige zwischen 16 und 26 können sich ab sofort für den Einsatz an einer Schule bewerben und testen, ob der Beruf als Lehrer für sie das Richtige ist. Zur Auswahl stehen 40 Plätze an Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien und Förderschulen in ganz Sachsen. mehr

11.04.2014 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus