Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die künftige Bundesregierung aufgefordert, Bildung wirklich Priorität einzuräumen und eine gute Finanzierung des Bildungsbereichs sicher zu stellen. Schwarz-Gelb müsse klären, wie Deutschland zu einer gesamtstaatlichen Verantwortung für Bildung und klaren strategischen Zielen für ein konsistentes Konzept von Bildung, Erziehung und Betreuung kommt. Dabei solle sich die Regierung an den Leitkategorien Qualität, Chancengleichheit, Demokratie und Nachhaltigkeit orientieren. Als ein "positives Signal" wertete GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne, dass die künftigen Koalitionäre offenbar an der Vereinbarung des Bildungsgipfels in Dresden von 2008 fest halten und die Ausgaben für Bildung und Forschung anheben wollen. "Die zusätzlichen Gelder müssen möglichst schnell bereit gestellt werden, um den Nachholbedarf im Bildungsbereich zu decken und die notwendigen Reformen anzugehen", verlangte Thöne am Montag in Frankfurt a.M..
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19.10.2009
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft