Als "leichtfertigen Frontalangriff auf ein unverzichtbares Koordinierungsgremium" hat Hessens Kultusministerin Karin Wolff den Austritt Niedersachsens aus der Kultusministerkonferenz bezeichnet. "Die KMK macht seit einigen Jahren beachtliche Fortschritte. Der Reformzug der Bildungspolitik hat mittlerweile auf ICE-Tempo beschleunigt", sagte Wolff und nannte beispielhaft die Einigung auf bundesweite Bildungsstandards. Dieser Prozess dürfe nicht durch die einseitige Kündigung der Vertragsgrundlagen unterbrochen werden. Niedersachsen habe keine Frage aufgeworfen, die nicht schon behandelt werde. "Der heutige Kabinettsbeschluss aus Hannover enthält keinen neuen konstruktiven Vorschlag", so die Ministerin.
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05.10.2004
Pressemeldung
Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen