Bildungsstandards

Reaktion auf die vorab veröffentlichten Interviewäußerungen des niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff in der "Bild am Sonntag"

"Die regelmäßigen Angriffe auf die Kultusministerkonferenz, wie jetzt wieder durch den niedersächsischen Ministerpräsidenten Wulff, schwächen die gemeinsamen Bemühungen zur Weiterentwicklung der Bildung in Deutschland." Das unterstrichen die hessische Kultusministerin Karin Wolff (CDU) und der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner (SPD) als Präsidiumsmitglieder der Kultusministerkonferenz (KMK). mehr

18.09.2004 Pressemeldung Sekretariat der Kultusministerkonferenz

Kultur der Leistungsmotivation statt Kultur des Scheiterns

"Die soziale Sprengkraft deutscher Bildungspolitik wird noch immer kaum wahrgenommen", stellte heute in Berlin der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger auf dem Bildungspolitischen Symposium von VBE und Arbeitskreis Hauptschule fest. Die Veranstaltung hatte das Thema "Integrieren – Fördern – Differenzieren. Impulse für die Neugestaltung der Sekundarstufe I". mehr

16.09.2004 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

"Straße des Handwerks" in Neumünster: Ministerin Erdsiek-Rave beendet ihre Sommerreise

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave beendet heute (16. September) in Neumünster ihre Sommerreise. Sie besucht die "Straße des Handwerks". In den vergangenen Wochen informierte die Ministerin sich bei Unternehmen und Betrieben, die die Berufsorientierung von Schülerinnen und Schülern unterstützen und junge Menschen erfolgreich ausbilden. mehr

16.09.2004 Pressemeldung Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung

Saarland lehnt Einheitsschule ab

Der Forderung von SPD und den Grünen nach einer Einheitsschule hat Kultusminister Jürgen Schreier eine deutliche Absage erteilt. Jürgen Schreier: "Es ist typisch für Rot/Grün, dass ihnen als Therapie wieder nur das Medikament einfällt, das die Qualitätsdefizite mit verursacht hat: Eine Schule für alle - die Gesamtschule. Das ist die falsche Antwort. Denn bei Pisa hat in Deutschland Bayern mit seinem dreigliedrigen Schulsystem am besten abgeschnitten. Wir halten im Saarland am Gymnasium und an den beiden Pflichtschulen fest und verbessern sie. Was wir jetzt brauchen ist keine erneute ideologische Strukturdebatte, sondern eine Verbesserung der Qualität innerhalb des bestehenden Schulsystems." mehr

15.09.2004 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

GEW fordert unabhängige Bildungsberichterstattung und Qualitätsagentur - Konzertierte Aktion statt föderaler Kleinstaaterei

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Kultusminister und bildungspolitische Entscheidungsträger aufgefordert, endlich gemeinsam und koordiniert vorzugehen. Bisher hätten die Kultusminister die nach der Schulleistungsstudie PISA notwendigen Reformschritte nicht konsequent genug eingeleitet. Grundlegende strukturelle Veränderungen seien nicht angepackt worden. "Wir brauchen eine unabhängige Bildungsberichterstattung und eine unabhängige Qualitätsagentur. Anstatt des politischen Streits über die richtige Reform muss wissenschaftlicher Sachverstand gesetzt werden", verlangte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange in einer ersten Reaktion auf die heute in Berlin vorgestellten Ergebnisse der OECD-Studie "Bildung auf einen Blick". "Maßnahmen der Kultusminister wie Bildungsstandards, Ganztagsschulen oder Sprachkurse zeugen von hektischer Betriebsamkeit. Die Umsetzung ist aber beliebig und wird nach politischem Standpunkt ausgelegt. Es fehlt ein gemeinsames Konzept zwischen Bund und Ländern, wo das Bildungssystem in zehn Jahren stehen soll. mehr

14.09.2004 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

OECD-Bildungsbericht: Wolff weist Vorwürfe als "haltlos und destruktiv" zurück

Im Zusammenhang mit der heutigen Veröffentlichung des OECD-Bildungsberichts hat Hessens Kultusministerin Karin Wolff die Vorwürfe des OECD-Koordinators Andreas Schleicher als haltlos und destruktiv zurückgewiesen. "Wer unsere Bildungsreformen nicht zur Kenntnis nehmen will, der muss sich fragen, für welche Fachkompetenz er eigentlich bezahlt wird", sagte Wolff. Allein die Anschuldigung, es werde zu wenig in Bildung investiert, wies sie mit Entschiedenheit zurück: "Hessen hat den Bildungsetat seit 1999 um 17 Prozent auf heute 2,7 Mrd. € gesteigert." mehr

14.09.2004 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

OECD-Veröffentlichung "Bildung auf einen Blick 2004"

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, und der erste Vizepräsident der Kultusministerkonferenz, Minister Steffen Reiche, Brandenburg, haben in Berlin die neueste Ausgabe des OECD-Berichts "Bildung auf einen Blick" ("Education at a Glance") der Presse vorgestellt. In der Veröffentlichung werden anhand einer Vielzahl von Indikatoren die Bildungssysteme der OECD-Staaten sowie einer Reihe von weiteren Staaten dargestellt. Die internationalen Entwicklungen in den Bereichen Bildungsbeteiligung, Bildungsabschlüsse und Bildungsinvestitionen sowie Erwerbstätigkeit und Erwerbseinkommen in Relation zur Bildungsqualifikation werden dabei miteinander verglichen und mit Hilfe zahlreicher Grafiken gekennzeichnet. mehr

14.09.2004 Pressemeldung Sekretariat der Kultusministerkonferenz

Kultusministerin Annette Schavan: OECD-Vertreter ignoriert Weiterentwicklung im deutschen Bildungswesen

Mit scharfer Kritik reagieren die Kultusministerinnen und -minister der unionsgeführten Bundesländer auf die Schlussfolgerungen des OECD-Koordinators Andreas Schleicher aus dem neuen OECD-Bildungsbericht "Bildung auf einen Blick 2004". mehr

14.09.2004 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Bildungspolitik nach PISA

Während der größten Bildungsmesse Europas, der didacta, die in diesem Jahr vom 9. bis 13. Februar in Köln über 90.000 Besucher registrierte, stand die Debatte um eine Bildungspolitik nach PISA im Mittelpunkt, vor allem auf dem "forum bildung", dem Leitforum dieser Messe. mehr

10.09.2004 Pressemeldung Verband Bildungsmedien e. V.

Zahl der Ganztagesschulen steigt auf mehr als 500

Im kommenden Schuljahr werden in Baden-Württemberg 504 Schulen in Ganztagesform arbeiten (364 in öffentlicher und 140 in privater Trägerschaft). Damit ist die Zahl der Ganztagesschulen erneut deutlich gestiegen. Das gab Kultusministerin Dr. Annette Schavan am Mittwoch (8. September) in Stuttgart bekannt. "Wir bauen die Ganztagesschulen kontinuierlich und bedarfsgerecht weiter aus. Schon heute stehen mehr als zehn Prozent aller Ganztagesschulen Deutschlands in Baden-Württemberg", erklärte Schavan. Zahlreiche weitere Schulen werden im neuen Schuljahr zusätzliche Lernangebote am Nachmittag machen. 50.000 Schülerinnen und Schüler nehmen an der Betreuung innerhalb der Verlässlichen Grundschule teil. mehr

08.09.2004 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg