Das an fünf Ganztagsschulen in Rheinland-Pfalz laufende Pilotprojekt, in dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Autonomen Frauennotrufen Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und auch Eltern beraten, um sie für Fälle drohender oder bestehender sexualisierter Gewalt zu sensibilisieren, soll nach Abschluss der Pilotphase landesweit ausgedehnt werden. Das kündigte die rheinland-pfälzische Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen mit Blick auf die Diskussion bei dem in Mainz laufenden Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft an. "Ziel ist es, eine engere Zusammenarbeit von Spezialistinnen und Spezialisten, die sich professionell mit dem Phänomen sexualisierter Gewalt beschäftigen, mit Schulen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern zu installieren", sagte Doris Ahnen.
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16.03.2010
Pressemeldung
Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz