Erzieher:innenausbildung

Traumjob Erzieherin? – Bildung ist MehrWert!

"Die Schere zwischen den Anforderungen an Erzieherinnen und der Bezahlung klafft immer weiter auseinander. Für 2.000 Euro brutto sollen sie Bildungspläne umsetzen und Sozialarbeit leisten. Wie will man junge Frauen und Männer so für diesen schönen Beruf begeistern?", sagte am Dienstag (08.01.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Gut 3.000 Erzieher/innen haben bereits eine Resolution "Unsere Arbeit ist mehr wert!" unterschrieben, in der sie eine bessere Bezahlung für ihre Arbeit verlangen. Die GEW will in der Tarifrunde 2008 im öffentlichen Dienst zusammen mit ver.di und GdP eine Tariferhöhung um 8 Prozent erreichen. mehr

08.01.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

"Frühkindliche Bildung professionalisieren!"

Professor Dr. Wassilios Fthenakis fordert im Interview mit Schulen ans Netz, dass die pädagogischen Kompetenzen der Erzieherinnen gestärkt werden müssen. Medienerziehung sieht er als eine der zentralen Aufgaben im frühkindlichen Bereich. mehr

18.12.2007 Pressemeldung Schulen ans Netz e. V.

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag: Mehr Migrantinnen und Migranten in Erziehungs- und Bildungsberufe bringen

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hat das Ziel der Landesregierung bekräftigt, den Anteil von Migrantinnen und Migranten in Erziehungs- und Bildungsberufen zu erhöhen. "Für die Integration von Migranten muss es selbstverständlich sein, dass sie Zugang zu verantwortlichen Positionen bekommen, nicht nur in pädagogischen Berufen", sagte sie heute (12. Dezember) im Landtag. Zwar gebe es in Deutschland bereits viele erfolgreich arbeitende Menschen mit Migrationshintergrund. "Es könnten noch viel mehr sein - als Zeichen gelungener Integration und als echte Bereichung unserer Gesellschaft." mehr

13.12.2007 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

© bikl.de

Dringend gesucht: medienkompetente Erzieherinnen

In neun von zehn Haushalten mit Kindern steht mindestens ein Computer, vier Fünftel der Familien haben einen Zugang zum Internet und Spielkonsolen werden in drei Viertel der Haushalte genutzt. Stolze 20 Prozent der Einjährigen in Deutschland sitzen regelmäßig vor dem Fernseher, von den Dreijährigen sogar annähernd 90 Prozent - das sind die Ergebnisse der KIM-Studie 2006 und einer aktuellen Erhebung des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen. Zahlen, die belegen, wie sehr bereits der Alltag von Kleinkindern von Medien bestimmt wird. Die Literaturwissenschaftlerin Gudrun Marci-Boehncke von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg formuliert es noch drastischer: "Wer nicht schläft, ist medial." mehr

12.12.2007 Artikel

Selbstbewusst durch die Kindheit

Schon frühzeitig müssen Kinder lernen, selbstsicher und entscheidungsfreudig aufzutreten. So wird beispielsweise der erste Tag im Kindergarten zu einer großen Herausforderung. Die Übergänge von der elterlichen Betreuung in eine Kindertageseinrichtung und von da in die Grundschule können für die Kleinen zu großen Hürden werden. Das Buch Sieh mir zu beim Brückenbauen dient ErzieherInnen als Hilfestellung für den optimalen Übergang in die jeweils neue Lebensphase des Kindes. mehr

08.11.2007 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH

Sächsisches Modell zur Hochschulausbildung für Erzieherinnen und Erzieher auf den Weg gebracht

"Die ersten Jahre im Leben eines Menschen sind die wichtigsten Bildungsjahre. Deshalb muss die Gesellschaft dem Aufwachsen der Kinder mehr Beachtung schenken. Die Anforderungen an Erzieherinnen und Erzieher in Kindertageseinrichtungen haben sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Um diesen höheren Anforderungen gerecht zu werden, liegt nun ein Konzept vor, das Sachsens Erzieherinnen und Erzieher besser auf diese veränderten Anforderungen vorbereitet und die Erfahrungen aus einer 150 jährigen Fachschulausbildungstradition ergänzt und erweitert", so Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange und Sozialministerin Helma Orosz heute im Rahmen einer Pressekonferenz zur Vorstellung der Konzeption zur Hochschulausbildung für Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen im Freistaat Sachsen. Mit diesem Konzept sei ein wichtiger Schritt in Richtung Qualitätssteigerung an Kindertagesstätten gemacht. mehr

23.10.2007 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Bildungsgewerkschaft stellt Kita-Studie "Wie geht´s im Job?" vor – Gute Arbeit trotz wenig Geld

Nachwuchs-Erzieherinnen haben schlechte Chancen, in ihrem Beruf Fuß zu fassen. Sie werden oft mit befristeten Teilzeitstellen abgespeist – Zukunftsperspektive mangelhaft. Fast 50 Prozent der Erzieherinnen, die jünger als 30 Jahre sind, haben nur eine befristete Stelle. Zu diesem Ergebnis kommt die im Auftrag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) erstellte Kita-Studie "Wie geht´s im Job?". "Die Schere zwischen den gesellschaftlichen Anforderungen an Erzieherinnen sowie deren Arbeitsbedingungen und Bezahlung klafft immer weiter auseinander. Kitas sollen sich zu Bildungseinrichtungen weiter entwickeln. Erzieherinnen Bildungspläne umsetzen und Sozialarbeit machen – für durchschnittlich 2.100 Euro brutto im Monat", sagte GEW-Kita-Experte Norbert Hocke während der Vorstellung der Befragung am Dienstag in Berlin. Mit diesem Verdienst lägen sie 300 bis 500 Euro unter dem Einkommen in anderen typischen Frauenberufen. mehr

09.10.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

"Männer in Kitas sind eine wichtige Bereicherung"

Im Rahmen einer Feierstunde hat der Minister für Bildung, Jugend und Sport, Holger Rupprecht, heute in Cottbus den Absolventen einer berufspraktischen Erzieherqualifizierung ihre Abschlusszertifikate überreicht. Es handelte sich dabei um eine Berufsbildungsmaßnahme, in der langzeitarbeitslose Männer zu Erziehern in der Kindertagesbetreuung weitergebildet wurden. mehr

04.10.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Vielen Erzieherinnen droht die Armutsfalle

Zwei Jahre nach der umstrittenen Einführung des Bayerischen Kinderbildungs- und -Betreuungsgesetzes (BayKiBiG) zeigt sich, dass sich alle Befürchtungen bewahrheiten, sie werden von der Realität sogar noch übertroffen. "Dass in Kindertagesstätten trotzdem gute Arbeit geleistet wird, liegt ausschließlich an der Motivation und dem Idealismus des Personals. Das Engagement reicht bis ins Privatleben hinein und kann zur Selbstausbeutung führen." Dieses Fazit haben der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, und die Leiterin des Forums Kindertagestätten im BLLV, Sigrid Hepting, anlässlich der am Donnerstag im Bayerischen Landtag stattfindenden Anhörung zum BayKiBiG gezogen. mehr

25.09.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

"Bayerns Kindergärten stehen schlechter da"

"Familienministerin Christa Stewens zieht zwar eine positive Bilanz nach der anderen, dadurch wird aber das vor zwei Jahren gegen den massiven Protest tausender Erzieherinnen durchgesetzte Bayerische Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) auch nicht besser." Zu Beginn des neuen Kindergartenjahres steht für die Leiterin des Forums Kindertagesstätten im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Sigrid Hepting, fest, dass sich seit Einführung des umstrittenen Gesetzes die Situation an vielen bayerischen Kindertagesstätten dramatisch verschlechtert hat. "Dass Bayerns Kindertagesstätten überhaupt noch so gut funktionieren, liegt am Einsatz und Engagement der Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen, denen es in erster Linie um die Kinder geht." Erneut forderte sie eine kritische Überarbeitung des umstrittenen Gesetzes unter Einbeziehung aller Beteiligten, eine leistungsgerechte Bezahlung, mehr Anerkennung des Berufs in der Öffentlichkeit, eine höherwertige Ausbildung und ausreichende Vorbereitungszeit. mehr

14.09.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.