Fachkräftebedarf

Hessen

Kultusministerin Henzler wirbt für Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft gegen drohenden Fachkräftemangel

Die hessische Kultusministerin Dorothea Henzler hat heute in Frankfurt auf einer Bildungsveranstaltung der IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen mit dem Titel "Kapital Bildung - Fachkräftemangel" für eine engere Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft geworben, um gemeinsam dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. "Wir können es uns nicht leisten, auch nur auf einen einzigen Kopf zu verzichten", sagte Henzler. Die Landesregierung bemühe sich daher mit einer ganzen Reihe von Initiativen darum, alle Jugendlichen so gut wie möglich auf Ausbildung und Beruf vorzubereiten. mehr

30.11.2010 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Tageseinrichtungen

Absehbarer Fachkräftemangel in NRW

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28.11.2010 Artikel

Studierendenzahlen

Studium in Deutschland so beliebt wie nie zuvor

Die Zahl der Studienanfänger an deutschen Hochschulen hat ein neues Rekordhoch erreicht. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes haben sich im Studienjahr 2010 rund 442.600 junge Menschen erstmals an einer Hochschule eingeschrieben, dies sind knapp 20.000 mehr als im vergangenen Jahr, in dem der bisherige Höchststand erreicht wurde. Auch die Studienanfängerquote, die den Anteil der Studierenden am Altersjahrgang beschreibt, stieg um weitere drei Prozentpunkte auf nunmehr 46 Prozent. mehr

24.11.2010 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Baden-Württemberg

Flächendeckender Ausbau der Beruflichen Gymnasien - 100 zusätzliche Klassen bereits zum kommenden Schuljahr

"Baden-Württemberg setzt auf ein vielfältiges und anschlussfähiges Angebot der Wege zur Hochschulreife. Kein deutsches Flächenland bringt so viele junge Menschen zum Abitur wie Baden-Württemberg. Unser Ziel ist es, diese Wege weiter zu verbessern und die Durchlässigkeit unseres Bildungssystems nachhaltig zu stärken. Wir werden deshalb unsere Beruflichen Gymnasien flächendeckend ausbauen und zum kommenden Schuljahr 100 zusätzliche Klassen einrichten. Zugleich werden wir die Schülerinnen und Schüler am achtjährigen Gymnasium spürbar entlasten und mehr Freiräume sowie eine stärkere individuelle Förderung schaffen." Das erklärten Ministerpräsident Stefan Mappus, Kultusministerin Marion Schick sowie Wirtschaftsminister Ernst Pfister am Dienstag (23. November 2010) in Stuttgart. Für die Maßnahmen würden keine zusätzlichen finanziellen Mittel benötigt. Der Mehraufwand werde durch zurückgehende Schülerzahlen finanziert, der so genannten demographischen Rendite. mehr

23.11.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Bayern

Doppelter Abiturientenjahrgang: Philologenverband kritisiert Staatsregierung

"Die Staatsregierung handelt in Wild-West-Manier – erst schießen, dann fragen! Anstatt erst zu fragen und sich über die Studienabsichten der Oberstufenschüler durch eine einfache Umfrage zu vergewissern, wie eigentlich vor Monaten angekündigt, plant die Staatsregierung lieber ins Blaue hinein", so kommentiert der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes, Max Schmidt, die gestrigen Aussagen von Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch zum aktuellen Hochschulausbau. mehr

23.11.2010 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

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Bildungsausgaben

GEW: "´Traumjob Erzieherin´ soll Zukunftsberuf werden!"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat sich dafür stark gemacht, dass der "Traumjob Erzieherin" endlich ein Zukunftsberuf wird. "Die Realität sieht jedoch noch anders aus: Geringer Verdienst – oft auf Hartz-IV-Niveau – und schlechte Rahmenbedingungen prägen den Arbeitsalltag von Erzieherinnen und Kinderpflegern. Die Folgen: Viele geben den Beruf schnell wieder auf – oder leiden unter chronischen Berufskrankheiten. Nach 40 Berufsjahren gibt es nicht einmal 900 Euro Rente! Der Anspruch an die Qualität frühkindlicher Bildung und die Bedingungen, unter denen Erzieherinnen gute Arbeit leisten sollen, klaffen meilenweit auseinander", sagte Norbert Hocke, Leiter des GEW-Vorstandsbereichs Jugendhilfe und Sozialarbeit, am Dienstag während einer Pressekonferenz in Berlin. mehr

23.11.2010 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Saarland

Hochschulstandort Saarland für die Zukunft stärken

"Das Saarland hat die Chance, sich im internationalen Wettbewerb als attraktiver Hochschulstandort weiter zu behaupten. Dafür brauchen die Hochschulen ein noch schärferes Profil, die intensive Kooperation mit Wirtschaft und außeruniversitärer Forschung und das ehrliche Engagement aller Beteiligten. Denn die Gestaltung der Zukunft der Hochschulen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die von allen Seiten mitgetragen und gefördert werden muss", so der Minister für Wirtschaft und Wissenschaft, Dr. Christoph Hartmann, in seiner Regierungserklärung: mehr

18.11.2010 Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes

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Deutschland

"Fachkräftemangel - ein hausgemachtes Problem!"

(red/pm) "Das Problem ´Fachkräftemangel` ist größtenteils hausgemacht. Jedenfalls in Deutschland", sagt Professor Georg Spöttl, Leiter des Instituts Technik und Bildung (ITB) an der Universität Bremen, einer der größten unabhängigen Forschungseinrichtungen für Berufsbildung in Europa. Zur Situation hierzulande meint er: "Es gibt ein großes Potenzial, doch es wird nicht genutzt. Dabei haben gerade wir beste Möglichkeiten, das Problem zu lösen." mehr

17.11.2010 Artikel

Ausbildungsreport

BIBB-Report: Geringere Ausbildungschancen für Migrantenkinder

Wie erfolgreich junge Menschen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, wird sehr stark von ihrem Schulabschluss beeinflusst. Welche schulische Qualifikation Jugendliche bei Abgang von der allgemeinbildenden Schule erreicht haben, hängt wiederum erheblich von der sozialen Herkunft ab: also von der Bildung und dem beruflichen Status der Eltern. Beim Übergang in die Berufsausbildung spielt dann die soziale Herkunft der Jugendlichen – neben dem Schulabschluss – nochmals eine große Rolle. So kommt es zu einer Benachteiligung von jungen Frauen und Männern, die unter ungünstigeren familiären Vo­raussetzungen ihre Schullaufbahn starteten und nun an der Schwelle zur Berufsausbildung oft mit beträchtlichen Schwierigkeiten konfrontiert sind. Eine neue Analyse auf Basis der Übergangsstudie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) aus dem Jahr 2006 zeigt diese Zusammen­hänge sowohl für junge Frauen als auch für junge Männer mit und ohne Migrationshinter­grund auf. Die Ergebnisse sind veröffentlicht in der aktuellen Aus­gabe von BIBB REPORT, Heft 15/10. mehr

16.11.2010 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)