Fachkräftebedarf

Land und Bundesagentur für Arbeit fördern vier Projekte im Rahmen des Programms "Schülerinnen forschen - Einblicke in Naturwissenschaft und Technik"

Die Pädagogischen Hochschulen Karlsruhe, Heidelberg und Schwäbisch Gmünd, die Hochschule Karlsruhe sowie die Universität Konstanz erhalten in den Jahren 2008 bis 2010 rd. 1,4 Mio. Euro für Lernprojekte, mit denen Schülerinnen für Berufe in den Natur- und Ingenieurwissenschaften begeistert werden sollen. Die Finanzierung erfolgt jeweils zur Hälfte durch das Land und die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit. mehr

14.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Unternehmen bilden fleißig aus – Die Fakten

"Nur jedes vierte Unternehmen in Deutschland bildet aus" – so ein häufig geäußerter Vorwurf an die deutsche Wirtschaft. Das ist aber weniger als die halbe Wahrheit. Werden die ausbildenden Betriebe ins Verhältnis zu allen Betrieben mit mindestens einem Beschäftigten gesetzt, dann kommt man zwar auf etwa 24 Prozent. Eine solche Quote blendet jedoch aus, dass eine Ausbildung nicht in allen Betrieben möglich und sinnvoll ist, besonders wenn sie qualitativ hochwertig sein soll. Wie ist es denn nun wirklich um das Ausbildungsengagement der deutschen Wirtschaft bestellt? Differenzierungen sind notwendig: mehr

14.08.2008 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Neuer Ingenieur-Studiengang gegen Fachkräftemangel

(PM) Ab September 2008 bietet die Hamburger Northern Business School (NBS) einen berufsbegleitenden Ingenieurstudiengang an. Die Ausbildung führt neben dem Job in sieben Semestern zu dem staatlich anerkannten Abschluss "Bachelor of Engineering (B.Eng.)". Grund für das Ausbildungsangebot ist die starke Nachfrage aus der Wirtschaft. Im Juli 2008 fehlten bundesweit 96.000 Ingenieure. In keiner anderen Berufsgruppe ist der Fachkräftemangel derzeit so groß. Hinzu kommt: Die staatlichen Hochschulen bilden zu wenig Nachwuchskräfte aus. Jedes Jahr schließen zwar rund 40.000 Ingenieure ihr Studium ab. Doch diese Zahl deckt nur knapp den Ersatzbedarf an qualifizierten Fachkräften, die altersbedingt aus dem Berufsleben ausscheiden. Der Zusatzbedarf der Industrie bleibt offen. "Berufsbegleitende Weiterbildung kann diese Personallücke schließen", weiß NBS-Geschäftsführer Mirko Knappe. mehr

14.08.2008 Artikel

Land prüft weitergehende Vereinfachungen beim Hochschulzugang

"Die rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern laufen mit ihrer Forderung, qualifizierten Absolventinnen und Absolventen einer beruflichen Ausbildung den Hochschulzugang zu ermöglichen, bei der Landesregierung offene Türen ein", kommentierte Ministerin Doris Ahnen. mehr

11.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Nach Familienpause mit vollem Gehalt Promotion oder Habilitation weiterführen

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat zusätzlich zur bereits bestehenden Stipendienförderung des Freistaates Sachsen ein weiteres Programm zur besseren Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Karriere aufgelegt. "Das Programm richtet sich vor allem an Frauen, die bei Promotionen und Habilitationen immer noch unterrepräsentiert sind", unterstrich Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange. mehr

10.08.2008 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Kopfsprung ins Leben

Die Treppe runter, zur Tür raus und rein ins Leben - das Abschlusszeugnis in der Hand. Die große Freiheit winkt, alle Möglichkeiten stehen dir offen. Und dann ist da noch diese unbequeme Frage: "Schule - und dann?" Welcher Beruf passt zu dir? Wie sind die Perspektiven? Eine Ausbildung machen oder doch lieber studieren? Wir fragen nach, wie es um Ausbildung und Studium in Deutschland bestellt ist... mehr

08.08.2008 Pressemeldung mitmischen.de

Bildungssenatorin Goetsch und Bildungsministerin Erdsiek-Rave besuchen Schülerforscher:"Meereswettbewerb motiviert zu wissenschaftlichem und sozialem Lernen".

Schaden exotische Quallen dem Ökosystem Ostsee? Gibt es deshalb einen Einbruch beim Fischfang oder geht die Zahl der heimischen Lebewesen zurück? Und welchen Einfluss hat die Klimaerwärmung auf die Einschleppung fremder Arten? Diesen Fragen gehen dieser Tage Nachwuchsforscher der Gesamtschule Kiel-Hassee nach. Als eines von sechs norddeutschen Schulteams dürfen sie ihren selbst entwickelten Forschungsauftrag während einer einwöchigen Fahrt auf dem Forschungsschiff "Aldebaran" erfüllen. Bei einem Zwischenstopp in Eckernförde besuchten heute (7. August) Hamburgs Senatorin für Schule und Berufsbildung Christa Goetsch und Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs "Forschen auf See". mehr

07.08.2008 Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

Der soziale Aufstieg über die Ingenieurwissenschaften wird immer schwieriger

(redaktion) "Deutsche Unternehmen brauchen dringend gut ausgebildete Ingenieure. Wir können den kontinuierlichen Anstieg des Fachkräftebedarfs nur bewältigen, wenn wir frühzeitig unseren Nachwuchs und die Fachhochschulen in ihrem Engagement unterstützen", so das Credo von Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Gerade in den Ingenieurwissenschaften hat es aber im letzten Jahrzehnt einen dramatischen Rückgang der sozialen Aufsteiger gegeben, schreibt der Darmstädter Soziologe Michael Hartmann und belegt, welche politischen Entscheidungen diese Entwicklung unterstützt haben. Seine Forderungen: Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems, intensivere Bemühungen um die Kinder der Migranten, eine spürbare Anhebung des BAföG, die Abschaffung der Studiengebühren und eine weniger kurzsichtige Personalpolitik der Unternehmen. mehr

05.08.2008 Artikel

Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Juni:

Die Arbeitslosigkeit hat sich von Juni auf Juli mit dem Beginn der Sommerpause um 50.000 auf 3.210.000 erhöht, wobei der Anstieg stärker ausfiel als imDurchschnitt der letzten drei Jahre (+24.000). Saisonbereinigt ist allerdings ein Rückgang um20.000 festzustellen. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,2 Punkte auf 7,7 Prozent zu. Dies teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) heute in Nürnberg mit und verwies weiterhin darauf, dass gegenüber dem Vorjahr im Juli 505.000 bzw. 14 Prozent weniger Arbeitslose gezählt worden sind. mehr

31.07.2008 Pressemeldung Bundesverband der Träger beruflicher Bildung e.V. (BBB)