Föderalismus

Sachsen-Anhalt auch für Südabitur

(bikl/ots) Sachsen-Anhalts Kultusminister Jan-Hendrik Olbertz (parteilos) hat die Bereitschaft seines Landes bekundet, gemeinsam mit Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen ein Zentralabitur einzurichten. Das sagte er ggenüber der Mitteldeutschen Zeitung von heute. mehr

17.03.2008 Artikel

SPD wirft Ländern Versagen beim Ausbau von Ganztagsschulen vor

(bikl) Die SPD wirft einem Großteil der Länder Versagen beim Ausbau der Ganztagsschulen vor. Sie hätten die dafür zur Verfügung stehenden Bundesmittel schlecht genutzt, kritisierte der bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jörg Tauss, gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung. Es gebe zwar an den Gymnasien Unterricht am Nachmittag, aber keine echten Ganztagsschulen. "Die Verkürzung der Schulzeit auf acht Jahre ist deshalb zu einem Desaster für Schüler, Eltern und Lehrer geworden", so der SPD-Politiker. mehr

05.03.2008 Artikel

Bildungsminister Henry Tesch formuliert Zielstellung für die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern

Bildungsminister Henry Tesch (CDU), der für das Jahr 2008 zum 1. Vizepräsidenten der Kultusministerkonferenz der Länder gewählt ist, nimmt heute an der konstituierenden Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern teil. Minister Tesch nimmt die Konstituierung zum Anlass, seine Erwartungen an das zukünftige Zusammenwirken von Bund und Ländern auszudrücken. mehr

19.02.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

Steuermittel für Bildung und nicht für Zockerbanken!

"Bildung und Erziehung der Kinder und Jugendlichen dürfen in Deutschland nicht länger als Haushaltbelastung behandelt werden", das forderte heute der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger in Nortorf auf der Delegiertenversammlung des VBE Schleswig-Holstein. "Während für Kindergeld und frühkindliche Bildung seit Jahren ein Kampf um die Gelder tobt, erwägt die Bundesregierung mit Steuermitteln in Milliardenhöhe, die Zockerleidenschaft deutscher Großbanken zu finanzieren. Geld ist also da, aber es wird dem Bildungsbereich verweigert. Das ist skandalös." mehr

14.02.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

GEW: "Dumm und schuldenfrei ist keine gute Perspektive für unsere Gesellschaft"

"Die Föderalismus-Reform II darf nicht auf Kosten von Kindergärten, Schulen und Hochschulen gehen. Eine Neuordnung der Finanzverfassung muss sich daran messen lassen, ob sie es dem Staat ermöglicht, die dringend benötigten zusätzlichen Erzieher, Lehrkräfte und Wissenschaftler in naher Zukunft auch einstellen zu können. Eine sicher gut gemeinte 'Schuldenbremse' wird allein nicht ausreichen. Zu klären ist auch, wie Bund, Länder und Kommunen die nötigen Einnahmen erhalten, um die viel beschworene Aufholjagd nach dem Pisa-Desaster zu realisieren. Die 'Schuldenbremse' darf dem Bildungswesen nicht den Geldhahn zudrehen. Dumm und schuldenfrei ist keine gute Perspektive für unsere Gesellschaft", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf die laufenden Verhandlungen zur zweiten Stufe der Staatsreform. Die aktuell geplante "Schuldenbremse" würde die ärmeren Bundesländer obendrein schon bald in die Handlungsunfähigkeit treiben. mehr

14.02.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

BIBB empfiehlt: Ausbildungsplatzprogramme Ost optimieren

Die besondere Situation auf dem ostdeutschen Ausbildungsstellenmarkt macht trotz des demografisch bedingten Rückgangs der Schulabgängerzahlen und der konjunkturellen Erholung am gesamtdeutschen Arbeits- und Lehrstellenmarkt eine jährliche Neuauflage des Ausbildungsplatzprogramms Ost bis mindestens ins Jahr 2010 hinein notwendig. Darin stimmen Bund und Länder überein. Doch wie können künftige Ausbildungsplatzprogramme Ost an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden? Welche Maßnahmen zur Optimierung sind sinnvoll, um die Mittel noch effizienter einzusetzen und den Erfolg nachhaltig zu sichern? Empfehlungen hierzu hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in einer neuen Veröffentlichung ausgesprochen. Grundlage war eine Evaluation der Ausbildungsplatzprogramme Ost der Jahre 2002 bis 2004 im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). mehr

12.02.2008 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Fast alle Bundesbürger wollen bundeseinheitliche Bildungsstandards

(bikl/idw) Jeder vierte Bürger in Deutschland hält die Bundesländer für überflüssig und glaubt, dass sich Bund und Europäische Union mit den wichtigeren Fragen befassen. Zudem spricht sich die Mehrheit der Bürger in acht von 16 Bundesländern für eine Fusion mit einem Nachbarland aus. 91 Prozent der Bürger wollen bundesweit vergleichbare Standards in Kindergärten, Schulen und Universitäten. mehr

11.02.2008 Artikel

Ausländische Kinder erreichen in Ostdeutschland öfter das Abitur als im Westen

(bikl/idw) Ausländische Kinder schließen in Ostdeutschland (17,7 Prozent) deutlich häufiger die Schule mit Abitur ab als in Westdeutschland (9,2 Prozent), bleiben aber in Ost und West weit hinter dem Gesamtdurchschnitt (25 Prozent) zurück. Zudem beendet jeder fünfte ausländische Jugendliche (19,4 Prozent) die Schule ohne Abschluss. Das ist das Ergebnis einer Sonderauswertung der Integrationsdaten des Wegweisers Demografie der Bertelsmann Stiftung. mehr

08.02.2008 Artikel

Bund will Ländern in der Bildungspolitik Dampf machen

(bikl) Nach den Stimmenverlusten bei den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen will die CDU verstärkt auf das Thema Bildung setzen und kratzt dabei auch an der durch die Föderalismusreform gestärkte Bildungshoheit der Länder. Der Schlüssel für die Zufriedenheit mit dem Schulsystem sei die Vergleichbarkeit zwischen den 16 Bundesländern, sagte die Bildungsministerin und CDU-Parteivize Annette Schavan jetzt gegenüber der Financial Times Deutschland (FTD). mehr

01.02.2008 Artikel

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Annegret Kramp-Karrenbauer neue Präsidentin der Kultusministerkonferenz

Am heutigen Mittwoch übernahm bei einer Festveranstaltung im Bundesrat in Berlin Annegret Kramp-Karrenbauer die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz 2008. Die saarländische Ministerin für Bildung, Familie, Frauen und Kultur folgt auf den Berliner Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner. "Ich danke dem Kollegen Zöllner ganz herzlich für seine Arbeit im vergangenen Jahr an der Spitze der Kultusministerkonferenz", erklärte Kramp-Karrenbauer. Sie werde den eingeschlagenen Reformkurs zur Qualitätsentwicklung im Bildungsbereich nachhaltig unterstützen und die Diskussionen um die Themen wie PISA, IGLU oder die zentralen Bildungsstandards konsequent weiterführen. mehr

16.01.2008 Pressemeldung Sekretariat der Kultusministerkonferenz