Föderalismus

Report zur frühkindlichen Bildung bescheinigt Berlin bundesweit einen Spitzenplatz

Der heute veröffentlichte Report der Bertelsmann Stiftung belegt: Berlin investiert im Bundesländervergleich am meisten in die frühkindliche Bildung und Betreuung von Kindern. In der Gruppe der unter 3-jährigen werden in Berlin fast 40 % der Kinder in einer Einrichtung betreut. Der durchschnittliche, bundesweite Versorgungsgrad in dieser Altersgruppe liegt bei 15,5 %. Von den älteren Kindern werden über 95 % in einer Einrichtung betreut und damit mehr als im Bundesdurchschnitt von 89,8 %. mehr

05.06.2008 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Bertelsmann-Länderreport "Frühkindliche Bildungssysteme 2007"

Der heute von der Bertelsmann-Stiftung vorgelegte Länderreport "Frühkindliche Bildungssysteme 2007" stellt dem Freistaat für die Kindertagesbetreuung insgesamt ein gutes Zeugnis aus. "Thüringen liegt im Spitzenfeld der Länder", so Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) in einer ersten Einschätzung. "So sind die Betreuungsquoten und –zeiten im Bundesvergleich überdurchschnittlich. Beim Qualifikationsniveau des Personals ist der Freistaat Spitze. Der Finanzierungsanteil des Landes ist im Bundesvergleich der Höchste. All das zeigt den hohen Stellenwert, den die Landesregierung der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung beimisst. Die Familienpolitik der Landesregierung setzt die richtigen Akzente und Schwerpunkte." mehr

05.06.2008 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Kein Aufnahmeanspruch hessischer Schüler an rheinland-pfälzischen Schulen

(redaktion/PM) Zu Recht hat es ein staatliches Gymnasium in Mainz abgelehnt, einen in Hessen wohnhaften Schüler im Schuljahr 2008/2009 in die Klassenstufe 5 aufzunehmen. So die 6. Kammer des Verwaltungsgerichts Mainz in einer aktuellen Entscheidung (6 L 371/08.MZ). mehr

04.06.2008 Artikel

Rund 143 Milliarden Euro für Bildung im Jahr 2006

Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden im Jahr 2006 in Deutschland 142,9 Milliarden Euro für Bildung ausgegeben (2005: 141,6 Milliarden Euro). Das entspricht einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt von 6,2% (2005: 6,3%). mehr

30.05.2008 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Deutsches Auslandsschulwesen stärken und weiterentwickeln

(hib/BOB) Bei den 117 deutschen Auslandsschulen soll die Bundesregierung stärker als bisher die Möglichkeit öffentlich-privater Partnerschaften nutzen. Es gelte, Partner und Investoren zu suchen und zu beraten, die eine deutsche Schule aufbauen und betreiben wollen, fordern die Koalitionsfraktionen in einem Antrag ([16/9303](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/093/1609303.pdf)). mehr

29.05.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

"Exzellenzinitiative hat große Bewegung in die Hochschullandschaft gebracht"

(hib/VOM) Die von Bund und Ländern mit 1,9 Milliarden Euro geförderte Exzellenzinitiative hat große Bewegung in die deutsche Hochschullandschaft gebracht. Dies unterstreicht die Bundesregierung in ihrem Bundesbericht Forschung und Innovation 2008 ([16/9260](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/092/1609260.pdf)). Damit sei ein neuartiges Instrument der Wissenschaftsförderung eingeführt worden, das die Hochschulen in den Fokus der Spitzenförderung nimmt, ihre Kooperationsfähigkeit voranbringt, ihr Profil schärft und den Differenzierungsprozess unter den Hochschulen forciert. Ziel sei die Förderung international wettbewerbsfähiger Forschung an Hochschulen. Entstanden seien neue Kooperationen mit der Wirtschaft und vor allem zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die vorher "undenkbar" gewesen seien. Genannt wird etwa das Zusammenwachsen des Helmholtz-Forschungszentrums Karlsruhe mit der Universität Karlsruhe zum Karlsruher Institut für Technologie (KIT). mehr

27.05.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Rinn in die Kartoffeln – Raus aus die Kartoffeln

Der Eindruck ist nicht mehr von der Hand zu weisen: in der Bildungs- und Schulpolitik geht es manchmal zu wie im Tollhaus. Erstes Beispiel: Seit ihrer Gründung wird in der Bundesrepublik Kulturföderalismus praktiziert, wegen der Kulturhoheit der Länder auf der einen und wegen des Verfassungsgebots der Angleichung der Lebensverhältnisse im Gesamtstaat auf der anderen Seite. Aber als Rot-Grün (Bund) bei Schwarz (Land) der Schulpolitik Beine machte – mit Barem, wie sonst, z.B. durch die Anschubfinanzierung der Ganztagsschulen –, da musste die Förderalismus-"Reform" dies umgehend unterbinden. mehr

26.05.2008 Artikel

© bikl.de

Hickhack zwischen Bund und Ländern schadet

"Bund und Länder irren sich, wenn sie meinen, dass allein durch ständiges Maßnehmen die Schule besser wird", sagt Ludwig Eckinger, der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), mit Blick auf den morgigen Tag des Grundgesetzes. "Bund und Länder sind dem Auftrag des Grundgesetzes verpflichtet, Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit für alle zu sichern. Die Föderalismusreform hat dies für Bund und Länder bekräftigt. Ein ständiges Hickhack ist nicht zielführend und muss dringend zugunsten einer nationalen Bildungsstrategie beendet werden." mehr

22.05.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Zöllner: Berlin attraktivster Studienort in Deutschland

Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hat Berlin im Wintersemester 2006/2007 mit 27 600 Studierenden den höchsten Wanderungsgewinn aller Länder zu verzeichnen. mehr

20.05.2008 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Studierende in Niedersachsen

Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, hat darauf hingewiesen, dass die wiederholt von der hochschulpolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion, Gabriele Andretta, geäußerte Kritik am Hochschulstandort Niedersachsen nicht mehr ist als "ein alter Zopf". "Alle Vergleiche, Rankings und Wettbewerbe zeigen, dass die niedersächsischen Hochschulen attraktive Studienangebote bereithalten und auf den Wettbewerb mit den Hochschulen in den anderen Bundesländern gut vorbereitet sind." mehr

20.05.2008 Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur