"Jetzt muss das Geld auch tatsächlich in der Bildung ankommen. Die Länder sind in der Pflicht, die Milliardenentlastung durch den Bund zweckgebunden in die Bildung zu investieren. Sie müssen nun die Chance nutzen, Schulen, Kitas und Hochschulen nach Landesbedarf besser zu fördern. Die Gefahr ist groß, dass das Geld den Länderfinanzministern in die Hände fällt. Der Bund muss eine sachgerechte Verwendung der Mittel sicherstellen", sagte Andreas Keller, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft und Wissenschaft (GEW), am Dienstag in einer ersten Reaktion auf [die Einigung über die Verteilung der sechs Milliarden Euro, die der Bund zusätzlich für die Bildung bereit stellt](http://bildungsklick.de/a/91439/bund-will-bafoeg-komplett-finanzieren-laender-sollen-einsparungen-in-schulen-und-hochschulen-stecken/). Angesichts der Finanzlage vieler Länder, so Keller, dürften die zusätzlichen Mittel nicht der Schuldenbremse zum Opfer fallen.
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27.05.2014
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft