Forschung

Exzellenzinitiative

Universitäten wollen 247 neue Förderanträge für Exzellenzinitiative stellen

(hib/KTK/LEU ) Auch für die zweite Phase der Exzellenzinitiative ist eine rege Beteiligung der deutschen Universitäten zu erwarten. Das gab der Dortmunder Professor Matthias Kleiner, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), auf der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am Mittwoch bekannt. mehr

05.05.2010 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Forschung

DFG richtet 13 weitere Schwerpunktprogramme ein

Wie rational ist das menschliche Denken und Handeln und was können die bislang getrennten Erklärungsansätze der Philosophie und Psychologie gemeinsam zu seinem Verständnis beitragen? Warum können Parasiten in Wirtszellen des Organismus überleben, die eigentlich für ihre Bekämpfung vorgesehen sind und eine dementsprechend lebensfeindliche Umgebung darstellen? Wie sieht es im Inneren des "Interstellaren Mediums" aus und welchen Einfluss haben die dortigen physikalischen Prozesse auf die Entstehung von Sternen und Planeten und die Entwicklung der Galaxien? Wie lassen sich Bauwerke aus modernem Hochleistungsbeton leichter entwerfen und bauen? Ist das aus der Natur bekannte Prinzip der "Selbstheilung" auch auf Materialien aller Art übertragbar und wo können diese "selbstheilenden Materialien" eingesetzt werden? Und wie können Computer "autonom lernen" und damit am Ende von menschlichen Experten unabhängig werden, die bislang die Daten, Algorithmen und Parameter vorgeben und die Schlussfolgerungen ziehen? Dies sind einige der Fragestellungen aus der Grundlagenforschung, die in den kommenden Jahren in neuen Schwerpunktprogrammen (SPP) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) untersucht werden. mehr

05.05.2010 Pressemeldung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Forschungsländle

Wissenschaftsminister Frankenberg: "Investitionen in Forschung, Entwicklung und Innovation zahlen sich aus"

"Der Spitzenplatz des Landes ist auch das Ergebnis einer Forschungspolitik, die die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft unterstützt. Diese Politik müssen wir fortsetzen, um unseren europaweiten Vorsprung in Forschung, Entwicklung und Innovation halten zu können." mehr

04.05.2010 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Forschungsindex

In der EU sind Baden-Württemberg und East of England die Regionen mit der höchsten FuE-Intensität

Im Vergleich mit 97 Regionen der EU (NUTS-1 Ebene 1)) belegten Baden-Württemberg und East of England im Jahr 2007 die Spitzenplätze im Forschungswettbewerb. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes investierten diese Regionen 4,4 Prozent ihres Bruttoinlandprodukts in Forschung und Entwicklung (FuE). Dieser Indikator wird auch als FuE-Intensität 2) bezeichnet und dient zur Beurteilung des Innovationspotenzials einer Region oder eines Wirtschaftszweiges. Eine höhere FuE-Intensität wirkt sich im Allgemeinen mittel- und langfristig positiv auf das Wirtschaftswachstum einer Region aus. mehr

04.05.2010 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Neuer Studiengang

Bundesweit einmalig: Im Wintersemester 2010/2011 startet Masterstudiengang "Blinden- und Sehbehindertenpädagogik"

(bikl/idw) Im Wintersemester 2010/2011 startet an der Philipps-Universität erstmalig der berufsbegleitende Masterstudiengang "Blinden- und Sehbehindertenpädagogik (M.A.)". Das bundesweit einmalige Weiterbildungs-Angebot soll die Studierenden dazu qualifizieren, die Teilhabe von blinden und sehbehinderten Menschen an Prozessen der Bildung und Erziehung in verschiedenen Handlungsfeldern förderlich mitzugestalten. Bewerbungen sind noch bis zum 31. Mai 2010 möglich. mehr

04.05.2010 Artikel

CHE-Ranking

Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) bewertet die Geistes- und die Ingenieurwissenschaften sowie Psychologie und Erziehungswissenschaft neu

Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg wertete die Ergebnisse des aktuellen Rankings des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) als "Bestätigung der Leistungsfähigkeit der Hochschulen im Südwesten." In der Studie zu Lehre und Forschung in den Geistes- und Ingenieurwissenschaften sowie Psychologie- und Erziehungswissenschaften hätten die Universitäten Freiburg, Karlsruhe und Konstanz und die Fachhochschulen Biberach, wiederum Karlsruhe und Ulm besonders gut abgeschnitten. mehr

03.05.2010 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Neue Forschergruppen

Neun weitere DFG-Forschergruppen eingerichtet

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet neun weitere Forschergruppen zur orts- und fächerübergreifenden Kooperation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein. Dies beschloss der Senat der DFG auf seiner Frühjahrssitzung in Bonn. Die neuen Verbünde sollen Forscherinnen und Forschern Gelegenheit bieten, sich aktuellen und drängenden Fragestellungen in ihren Fächern zu widmen und neue Arbeitsansätze zu entwickeln. mehr

03.05.2010 Pressemeldung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Exzellenzinitiative

Hamburg stellt sich dem Wettbewerb der Forschungsförderung

Im Januar 2009 hat die Hansestadt eine eigene Landesexzellenzinitiative ins Leben gerufen, um Hamburger Forschungsprojekte im bundesweiten Wettbewerb der Forschungsförderung zukünftig besser positionieren zu können. Unter dem Motto "Denn wir wissen, was wir NICHT tun! – Eine Wissenschafts- und Forschungsmetropole stellt sich" präsentiert die Hansestadt im Rahmen eines Parlamentarischen Abends am 4. Mai 2010 in Berlin seine Landesexzellenzinitiative einem breiten bundespolitischen Publikum. Ebenso wird die brandneue, rund 70 Seiten umfassende Broschüre zur Landesexzellenzinitiative, in der alle Forschungsprojekte dargestellt sind, der Öffentlichkeit vorgestellt. mehr

03.05.2010 Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt Hamburg

Mathematik-Forschung

DFG fördert das Forschungszentrum "Matheon" weitere vier Jahre

Das DFG-Forschungszentrum "Matheon: Mathematik für Schlüsseltechnologien" in Berlin wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) weitere vier Jahre mit insgesamt rund 27 Millionen Euro gefördert. Das entschied der Hauptausschuss der DFG am 30. April 2010. mehr

30.04.2010 Pressemeldung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Sachsen

Hochschulen und Forschungseinrichtungen wollen mehr Geld bei der Europäischen Union einwerben

"Sachsens Wissenschaftsräume aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen können durch eine bessere Justierung der Forschungsvoraussetzungen in ihren Strukturen weiter gestärkt und für die Zukunft hervorragend vorbereitet werden", sagte Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer am Rande eines Treffens von etwa 30 Vertretern dieser Einrichtungen in Dresden. Im Vordergrund stehe, das nächste Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union noch stärker auf die Bedürfnisse der Antragsteller auszurichten, damit die sächsischen Einrichtungen mit ihren Forschungsprojektanträgen bei der Europäischen Union einen größeren Erfolg erzielen könnten. Wichtig sei dabei besonders für kleinere und mittlere Forschungseinrichtungen, die aufwändigen Antragsverfahren zu vereinfachen, wovon in der Folge auch der sächsische Mittelstand profitieren würde. mehr

29.04.2010 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus