Gemeinschaftsschule

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Die sächsische Schule – ein Modell für Deutschland?

(Von Valentin Merkelbach) Sachsen war mit seinen guten Ergebnissen in der Ländervergleichsstudie PISA 2003 die große Überraschung, - weniger unter den ostdeutschen Ländern; da hatten auch Thüringen und Sachsen-Anhalt gut abgeschnitten gegenüber PISA 2000. Sachsen stellte auch die in der ersten Studie erfolgreichen westdeutsche Länder Bayern und Baden-Württemberg in den Schatten. Auf die Frage nach den Gründen kam man sehr rasch zu der Vermutung, die guten Ergebnisse könnten etwas mit der Struktur des sächsischen Schulsystems zu tun haben. Das Land hatte, wie auch Sachsen-Anhalt und Thüringen, für kurze Zeit nach der Wende ein dreigliedriges System und hat seitdem neben dem Gymnasium nur noch eine Mittelschule, in der Haupt- und Realschule vereinigt sind. In die Mittelschule gingen 2003 61,3 Prozent der Schüler/innen, ins Gymnasium 32 Prozent. mehr

29.02.2008 Artikel

BLLV offensichtlich wild entschlossen, das bayerische Schulsystem kaputtzureden

Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt hat den neuerlichen Versuch des Präsidenten des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbandes (BLLV), das bayerisches Schulsystem kaputtzureden, scharf verurteilt: "Die heutige Presseerklärung des BLLV ist ein einziges Dokument verbandspolitischer Verantwortungslosigkeit. Die völlig überzogene Anklagerhetorik, mit der hier versucht wird, die Arbeit der bayerischen Lehrkräfte zu diffamieren, ist unerträglich. Das zerrbildhafte Verzeichnen unseres Schulsystems durch den BLLV-Präsidenten dient einzig dem Versuch, die Gesamtschule in Bayern mit aller Gewalt herbeizureden. Da seinem Präsidenten offensichtlich vernünftige Argumente für die Gesamtschule fehlen, verlegt er sich auf das böse Spiel von Panikmache und Verunsicherung. Mit diesem ideologischen Kurswechsel stößt er selbst in den eigenen Reihen zunehmend auf Unverständnis." mehr

25.02.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Die Zweigliedrigkeit – ein notwendiger Schritt auf dem Weg zur gemeinsamen Schule für alle

Die Entwicklung der Gesamtschule steckt in einer Sackgasse: die Nachfrage ist zwar größer als das Angebot an Gesamtschulplätzen, zugleich ist die Quote der Gesamtschüler seit 2000 bis 2005 leicht rückläufig. Nur 8,5 Prozent der Achtklässler in Deutschland besuchen die integrierte Gesamtschule. Auch der Prozentsatz der Achtklässler in Schularten mit mehreren Bildungsgängen geht seit 2001 auf nur noch 6,3 Prozent zurück.[1] mehr

18.02.2008 Artikel

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave genehmigt Regionalschulen und Gemeinschaftsschulen für das kommende Schuljahr 2008/09

In Schleswig-Holstein werden zum kommenden Schuljahr 2008/09 die ersten 38 Regionalschulen und weitere 49 Gemeinschaftsschulen an den Start gehen. "Das Schulgesetz wird umgesetzt. Die neuen Schularten werden angenommen. Die Schullandschaft bewegt sich", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (4. Februar) in Kiel. "Städte, Gemeinden, Schulverbände und Kreise überlegen sehr genau, welches Schulangebot sie Eltern machen wollen. Sie wissen, dass gute Schulen, ein gutes Bildungsangebot längst zu einem Standortfaktor geworden sind." Darüber hinaus engagierten sich viele Lehrkräfte, Eltern und weitere Menschen vor Ort, um zum Erfolg der neuen Schulen beizutragen. mehr

05.02.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

49 neue Gemeinschaftsschulen sind ein guter Anfang

"49 neue Gemeinschaftsschulen ab kommendem Schuljahr sind weit mehr als zu erwarten war. Das ist ein klares Signal zu längerem gemeinsamem Lernen", sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Montag, 4. Februar 2008 in Kiel zur Pressekonferenz von Bildungsministerin Erdsiek-Rave. Er appellierte an die Ministerin, die Schulen jetzt auch so auszustatten, dass sie erfolgreich arbeiten könnten. Erforderlich seien u.a. kleinere Klassen und eine einheitliche Lehrverpflichtung für alle Lehrkräfte von höchstens 24 Stunden. mehr

04.02.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Richtungswahl für das Gymnasium

"Die Schulform, die die SPD und Die Grünen offenbar in Hessen und Niedersachsen einführen wollen, ist in Wirklichkeit eine Zwangs-Gemeinschaftsschule, die für den Elternwillen und die Begabung der Schüler keinen Raum mehr lässt", so David-Samuel Di Fuccia, Vorsitzender der Jungen Philologen im Deutschen Philologenverband (DPhV) vor der Presse. mehr

24.01.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

DPhV zum Modellversuch "Gemeinschaftsschule" in Berlin: "Von Ergebnisoffenheit keine Spur!"

Als entlarvend und skandalös hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, die Tatsache bezeichnet, dass in der Begründung zum Entwurf des neuen Berliner Schulgesetzes die flächendeckende Einführung der Gemeinschaftsschule unabhängig vom Verlauf des Modellversuchs angestrebt wird. mehr

17.01.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Bildungssenatorin Dinges-Dierig stellt Zeitplan und Eckpunkte zur Einführung des Zwei-Säulen-Modells in Hamburg vor

Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig hat heute im Senat über den Stand der Vorbereitungen zur Einführung des Zwei-Säulen-Modells aus Stadtteilschule und Gymnasium berichtet. Die Behörde für Bildung und Sport (BBS) entspricht damit dem bürgerschaftlichen Ersuchen, die insgesamt 184 Empfehlungen der Enquete-Kommission zur Entwicklung der Bildung in Hamburg schrittweise umzusetzen (Drucksache 18/6026). Kern der Empfehlungen ist die zum 01.08.2009 anzustrebende Einführung einer neuen, zweigliedrigen Schulstruktur: Gymnasien auf der einen Seite, Stadtteilschulen, die aus Haupt-, Real- und Gesamtschulen (integrierte wie kooperative) sowie beruflichen und Aufbau-Gymnasien entstehen auf der anderen Seite. mehr

15.01.2008 Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

Bewegung in der Schulpolitik?

"Mit ihrer Reaktion auf den Bonner Antrag zur Errichtung einer Sekundarschule zeigt die Landesregierung, dass sie vielen Ansätzen aus dem VBE-Konzept der Allgemeinen Sekundarschule offensichtlich positiv gegenübersteht. " Für den VBE-Landesvorsitzenden Udo Beckmann zeigen sich hierin kleine Schritte der Veränderung. mehr

11.01.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Umfrage des BR bestätigt die Bildungspolitik der Staatsregierung

"61 Prozent der Bayern sprachen sich für die Beibehaltung des dreigliedrigen Schulsystems in Bayern aus. Eine klare Mehrheit bestätigt damit die Bildungspolitik der Bayerischen Staatsregierung, die mit differenzierten Angeboten alle Kinder und Jugendlichen bestmöglich fördert." So fasst Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider ein wesentliches Ergebnis der nun veröffentlichten Umfrage des Magazins "Kontrovers" des Bayerischen Rundfunks zusammen. mehr

10.01.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus