Gymnasium

Reformbedarf an Gymnasien ist unverändert hoch

Die Abbrecherquote ist an bayerischen Gymnasien besonders hoch. Darauf hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnen-erbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hingewiesen. Viele Schülerinnen und Schüler scheitern auf dem Weg zum Abitur, finden sich auf Real- oder Hauptschulen wieder. "Gymnasien sind Schulen, in denen Lehrer gezwungen sind, Schüler auszusortieren." Weil Gymnasiallehrer zu viel Stoff in zu kurzer Zeit unterrichten müssen, können sie kaum auf individuelle Lernprobleme der Kinder und Jugendlichen Rücksicht nehmen. Möglichkeiten zur Förderung einzelner Schüler gibt es wenig. Teure private Nachhilfe muss ersetzen, was die Schulpolitik versäumt. Der erfolgreiche Besuch des Gymnasiums hängt mehr und mehr vom Einkommen der Eltern ab. Die Zahl der Wiederholer an bayerischen Gymnasien insgesamt belief sich allein im Schuljahr 2007/2008 auf rund 10.700. Nur zwei Drittel der Abgänger verließen das Gymnasium mit dem Abitur, ein Drittel, das sind rund 15.000 Schü-er, hatten dieses Ziel nicht erreicht. Wenzel hielt fest, "dass der Reformbedarf bayerischer Gymnasien unverändert hoch ist." mehr

11.11.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Bildungsgerecht Talente fördern

Der Ausbau der Hochbegabtenförderung durch die Einrichtung von vier weiteren Hochbegabtenklassen bedeutet für den Freistaat einen weiteren Schritt in Richtung noch mehr Bildungsgerechtigkeit. mehr

10.11.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Kultusministerium: Zusätzlicher Bedarf wird berücksichtigt

Zum voraussichtlich erhöhten Bewerberandrang an Beruflichen Gymnasien im Schuljahr 2009/10 erklärt ein Sprecher: mehr

07.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Land verbessert Unterrichtsversorgung an Gymnasien mit weiteren Lehrerstellen

Die Gymnasien in Schleswig-Holstein können noch im laufenden Schuljahr mit 105 weiteren Lehrerstellen rechnen. "Für das gesamte Schuljahr 2008/09 bedeutet dies ein Plus von 278 Lehrerstellen allein an den Gymnasien", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (6. November) in Kiel. "Damit wird die Unterrichtsversorgung weiter stabilisiert." mehr

07.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Philologenverband gegen Zerschlagung des Gymnasiums

Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW), Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien, lehnt die von den Grünen und der SPD im Landtag eingebrachten Anträge mit dem Ziel, alle Schülerinnen und Schüler bis zur 10. Klasse undifferenziert und nicht an Begabungs- und Leistungskriterien orientiert in sog Gemeinschafts- oder Basisschulen zu unterrichten, ab. mehr

06.11.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Philologenverband gratuliert neuem Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle

Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt hat dem neuen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle (CSU) herzlich zu seiner Ernennung gratuliert und ihm "eine glückliche Hand bei der Bewältigung seiner neuen Aufgaben" gewünscht. Schmidt würdigte Dr. Spaenle als "einen der profiliertesten Kenner bildungspolitischer Fragen in Bayern". mehr

30.10.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Kultusministerium: Schulen für Vertretungskonzept verantwortlich

Trotz intensiver Anstrengungen der Schulverwaltung und der Schulen selbst wird es einen hundertprozentigen Ausgleich von Unterrichtsausfall auch in Zukunft nicht geben können. mehr

28.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Gespräche und Gelenkklassen sind keine Lösung

Als "hilfloses Herumdoktern an einem schwer kranken System" hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, Überlegungen der künftigen Staatsregierung bezeichnet, das Übertrittsverfahren mit Hilfe sog. "Gelenkklassen" erleichtern zu wollen. Für große Unruhe sorgen auch Pläne, übertrittsorientierte Beratungsgespräche in ersten oder zweiten Grundschulklassen einzuführen. "Grundschullehrerinnen und -lehrer sind fassungslos. Das Vorhaben ist in ihren Augen unpädagogisch und kontraproduktiv", erklärte Wenzel. Der Übertrittsdruck würde noch weiter vor verlagert von den dritten und vierten Jahrgangsstufen in die zweiten und ersten, die Grundschule noch mehr unter das Diktat der Auslese gestellt. mehr

28.10.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

"Überstundenzahl und Unterrichtsausfall im Pflichtbereich an Gymnasien weiter auf hohem Niveau!"

Die Unterrichtsversorgung ist an den Gymnasien nach wie vor nicht in vollem Umfang gesichert. Das geht aus den Meldungen von über 70 Gymnasien des Landes hervor, die sich gegenüber dem Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) in den ersten Wochen des neuen Schuljahres zur Unterrichtsversorgung an ihren Schulen äußerten. Eine große Anzahl dieser Schulen meldete trotz geleisteter Überstunden weiterhin Stundenausfälle im Bereich des Pflichtunterrichts, wobei das Fach Sport mit 23 Prozent des Unterrichtsausfalls am stärksten betroffen ist, gefolgt von den Naturwissenschaften (20 Prozent), Bildender Kunst und Fremdsprachen (je 15 Prozent), Musik (10 Prozent) und Religion/Ethik (9 Prozent). Hochgerechnet bedeutet dies, dass zur Abdeckung des Pflichtunterrichts durchschnittlich fünf Wochenstunden pro Gymnasium fehlen. mehr

28.10.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Doppelter Jahrgang G8/G9: Zweite individuelle Kursbetrachtung zeigt bei differenziertem Bild nur geringe Abweichung zwischen G 8 und G 9

Kultusministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat heute (24.10.2008) die Ergebnisse der Auswertung aller Leistungs- und Grundkurse des zweiten Hauptphasenhalbjahres des Doppeljahrgangs G8/G9 vorgestellt. mehr

24.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland