Gymnasium

Nicht über das Ziel hinausschießen

Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen kündigte gestern die Einrichtung von vier weiteren G8GTSen an. Diese sollen zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 an den Start gehen. Bisher gibt es neun G8GTS-Gymnasien in Rheinland-Pfalz. Die Schülerinnen und Schüler stehen diesem Vorstoß kritisch gegenüber: "Wir beobachten die Entwicklungen zu G8GTS mit Vorsicht" erklärt Lusalla Nzanza für die LandesschülerInnenvertretung. "Auch wenn das G8-Konzept in Rheinland-Pfalz mit Ganztagsschule verbunden ist, sollte dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Stundenzahlen deutlich erhöht werden. Trotz der längeren Schultage bedeutet dies mehr Stress und weniger Zeit und Ruhe zum Lernen." mehr

24.10.2008 Pressemeldung Landesschüler:innenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV RLP)

"Viel Arbeit gab's und wenig Brot"

Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt hat Bund und Länder dazu aufgefordert, die vor Jahren gekürzten Gehälter des Lehrernachwuchses deutlich anzuheben: "Die heute beim ´Bildungsgipfel´ von Bundeskanzlerin Merkel besprochenen Ziele, den Bogen der Anstrengungen für eine bessere Bildung vom Kindergarten über die Schule bis zur Hochschule zu spannen, sind sehr ambitioniert. Die Gehälter des zur Umsetzung erforderlichen Personals sind es nicht. Auch deswegen ist der Lehrermangel derzeit so gravierend. Der Lehrerberuf muss daher von Anfang an auch finanziell wieder attraktiver werden." mehr

22.10.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Bildungsgipfel-Theorie jetzt praktisch umsetzen!

Der nordrhein-westfälische Philologen-Verband begrüßt sehr, dass mit dem ´Gipfeltreffen´ die Bildungspolitik große öffentliche Aufmerksamkeit erfährt. Umfassende und nachhaltige Investitionen im Bildungsbereich sind unerlässlich, will Deutschland als rohstoffarmes Land konkurrenzfähig bleiben. mehr

22.10.2008 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

Bernd Saur: "Ein Wegfall der Benotung schmälert den Stellenwert von Vergleichsarbeiten nicht!"

"Vergleichsarbeiten erlauben Schülern, Lehrern und der Schule eine Standortbestimmung. Sie geben Aufschluss darüber, wo man im Geltungsbereich des Bildungsplans steht und wie nachhaltig das Gelernte verankert wurde", so der Kommentar des Landesvorsitzenden des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Bernd Saur, zu einer von Kultusminister Rau gegenüber dem SWR gemachten Äußerung, dass die zentralen Vergleichsarbeiten an den Schulen vom Schuljahr 2009/10 an nicht mehr benotet werden sollen. mehr

22.10.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Philologenverband Baden-Württemberg appelliert an den Bildungsgipfel:

"Wir begrüßen es, dass Bundeskanzlerin Merkel trotz der gegenwärtigen Finanzkrise das Thema ´Bildung´ ins Zentrum ihrer Regierungsarbeit stellt und nun zum Bildungsgipfel nach Berlin einlädt; denn eines steht fest und wird durch zahlreiche Studien belegt: Schüler brauchen genügend Lehrer, eine ihrer Begabung entsprechende Förderung und die hierfür erforderliche finanzielle Unterstützung durch den Staat, um gute Bildung als beste Zukunftsinvestition erfolgreich umzusetzen", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Bernd Saur. Die Schulen dürfen mit der schwerer gewordenen Erziehungsarbeit nicht allein gelassen werden, so der PhV-Landesvorsitzende weiter mit dem Hinweis, dass die Elternhäuser, Medien und Gesellschaft ganz wesentlich an der Erziehungsarbeit beteiligt sind und sich dieser Verantwortung in stärkerem Maße stellen müssen. mehr

20.10.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

VBE vermutet: Wer die Hauptschule stärken will, damit sie erhalten bleibt, hat meist nur Angst vor deren Schülern

Der Landesschülerbeirat habe in seiner Äußerung zur Mehrgliedrigkeit des Schulwesens einige gute Argumente zur Weiterentwicklung der Schulen ge­geben. Trotzdem sei die Angst der Gymnasiasten vor den Hauptschülern deutlich herauszuspüren, so der Sprecher des Verbandes Bildung und Er­ziehung (VBE) Baden-Württemberg. mehr

16.10.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Erstes Zentralabitur an Berufskollegs bringt gute Ergebnisse

Zum ersten Mal haben in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen auch die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs ihr Abitur mit zentral gestellten schriftlichen Prüfungsaufgaben abgelegt. mehr

06.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Abitur nach acht Jahren: Schulen erhalten"Orientierungshilfen G8" zur Unterrichtsgestaltung des verkürzten gymnasialen Bildungsgangs

Bei der Umsetzung des Abiturs nach acht Jahren (G8) haben die Gymnasien im Land weitere konkrete Unterstützung erhalten. Die ersten schriftlichen "Orientierungshilfen G8" zur Unterrichtsgestaltung sind an die Schulen verschickt worden. Sie beschreiben unter anderem Kompetenzerwartungen und enthalten entsprechende Aufgabenbeispiele für jedes Unterrichtsfach. Zudem zeigen sie Möglichkeiten auf, wie Themen im Unterricht inhaltlich, methodisch und zeitlich sinnvoll umgesetzt werden können und schlagen Kriterien für die Auswahl von Schulbüchern und Lehrmaterialien vor. mehr

02.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Bayerische G8-Lehrpläne von unabhängigem Institut überprüft

Im April 2008 hatte Kultusminister Schneider das Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) beauftragt zu prüfen, ob die Lehrpläne des Gymnasiums nach den jüngst vorgenommenen Kürzungen noch die Zielvorgaben der nationalen Bildungsstandards für den mittleren Schulabschluss und der Einheitlichen Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung (EPA) erreichen. Die Lehrplanbegutachtung bezog sich auf die sogenannten Bildungsstandard-Fächer Mathematik, Deutsch, Englisch und Französisch jeweils als 1. Fremdsprache, Chemie, Biologie und Physik. Dem IQB lagen die von einer Arbeitsgruppe unter Leitung von Staatssekretär Bernd Sibler überarbeiteten Lehrpläne des achtjährigen Gymnasiums vor. mehr

01.10.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Perspektivwechsel bei den neuen Lehrplänen für das Abitur nach 12 Jahren: Stärkere Orientierung an den Kompetenzen

Schulministerin Barbara Sommer hat heute im Rahmen einer Pressekonferenz Maßnahmen zur Umsetzung des Abiturs nach 12 Jahren vorgestellt. Durch die Schulzeitverkürzung mussten insbesondere die Lehrpläne für die Sekundarstufe I am Gymnasium umgestaltet werden. Barbara Sommer: "Wir haben den Unterrichtsstoff des entfallenden Schuljahres nicht einfach auf die anderen Jahrgänge verteilt. Die Schulzeitverkürzung bedeutet, dass der Unterricht selbst auf den Prüfstand gestellt und in Teilen neu definiert werden musste." mehr

01.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen