Hauptschule

Allgemein bildende Schulen - aber nicht für alle Kinder

(Brigitte Schumann) Am Beispiel von NRW wird exemplarisch aufgezeigt, wie es Kindern mit Behinderungen und Entwicklungsproblemen in der Regel in Deutschland ergeht, wenn sie im Anschluss an den Gemeinsamen Unterricht (GU) der Grundschule das Lernen mit Kindern ohne Behinderungen und Beeinträchtigungen in den allgemein bildenden Schulen fortsetzen wollen. Dabei wird deutlich, dass die gegenwärtige Praxis der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen gänzlich zuwiderläuft. Die völkerrechtlichen Verpflichtungen sind ohne eine grundlegende Strukturreform und einen tiefgreifenden bildungspolitischen Kurswechsel in Deutschland nicht umzusetzen. mehr

09.10.2009 Artikel

Unterschiedliche Lehrerbezahlung nicht zeitgemäß

"Der VBE hat erfreut zur Kenntnis genommen, dass sich der nordrhein-westfälische Familienminister für eine bessere Bezahlung der Hauptschullehrer einsetzt", kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann Laschets Äußerungen in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner" am gestrigen Abend. "Wir hoffen, dass sich die anderen Kabinettsmitglieder dem Familienminister anschließen werden. Das gilt insbesondere für die Schulministerin, den Finanzminister und den Ministerpräsidenten." mehr

09.10.2009 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Kultusministerin Henzler: Keine Kürzungen bei Schulsozialarbeit

Kultusministerin Dorothea Henzler hat heute im Wiesbadener Landtag noch einmal klargestellt, dass es bei der Sozialarbeit an hessischen Schulen keine Kürzungen geben wird. „Auch wenn in der Öffentlichkeit immer wieder ein anderer Eindruck erweckt wird: Die Landesregierung streicht keine Mittel für Schulsozialarbeit. Diese bleiben vielmehr in voller Höhe erhalten.“ mehr

07.10.2009 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

"Herr Pfaffmann, machen Sie die Augen auf"

Eine Weiterentwicklung des Bildungswesens nach den Grundsätzen von Qualität und Gerechtigkeit hat sich Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle zum Ziel gesetzt. Dazu hat er entsprechende Initiativen zur Weiterentwicklung z.B. der Hauptschule, Realschule und des Gymnasiums entwickelt, mit denen die Schüler auf die anschließende Berufsausbildung oder das Studium vorbereitet werden. Die Grundschule wird Minister Spaenle stärker an der individuellen Entwicklung des einzelnen Kindes ausrichten, so dass künftig Kinder über einen Zeitraum von drei und fünf Jahren die Grundschule besuchen können. "Jedes Kind braucht seinen eigenen Weg", lautet sein Grundsatz. Der von der SPD erhobene Vorwurf eines mangelnden Konzeptes weist der Minister nachdrücklich zurück. "Herr Pfaffmann, machen Sie die Augen auf und nehmen Sie die günstige Entwicklung unserer Schullandschaft zum Vorteil unserer jungen Menschen ideologiefrei wahr", wandte er sich an den bildungspolitischen Sprecher der SPD. mehr

07.10.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Pfaffmann: Bayerische CSU/FDP-Koalitionsregierung stürzt die Schulen in ein mittlerweile völlig unübersichtliches Chaos

"Was sind in Bayern Kabinettsbeschlüsse wert?", fragt der Vorsitzende des Bildungsausschusses im Landtag, der SPD-Bildungsexperte Hans-Ulrich Pfaffmann, und gibt auch gleich die Antwort: "Offenbar nichts", stellt Pfaffmann fest, denn am 3. März hatte das Kabinett Seehofer/Zeil im Rahmen der Einführung des neuen Übertrittsverfahrens von der Grundschule auf die weiterführenden Schulen beschlossen, die individuelle Förderung der Grundschüler in der 4. Klasse auszuweiten. "Um dem erhöhten Förderbedarf in der 4. Jahrgangsstufe gerecht" zu werden, sollten "Klassen mit mehr als 25 Schülern in einer Förderstunde geteilt werden (Bulletin aus dem Kabinett am 3. März 2009). mehr

07.10.2009 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

"Schulverbünde sichern möglichst viele Hauptschulstandorte möglichst lange"

"Die Schulverbünde von kleinen selbständigen Hauptschulen garantieren ein hochwertiges Bildungsangebot für Schülerinnen und Schüler in der Fläche und sichern möglichst viele Hauptschulstandorte möglichst lange", verwahrte sich Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle gegenüber der Kritik der Freien Wähler an der Weiterentwicklung der Hauptschule zur Mittelschule. mehr

07.10.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Jetzt neu: Statistisches Jahrbuch 2009

Der Präsident des Statistischen Bundesamtes (Destatis), Roderich Egeler, präsentierte heute in Berlin auf einer Pressekonferenz die neue Ausgabe des größten Nachschlagewerks der amtlichen Statistik in Deutschland: das Statistische Jahrbuch 2009. mehr

07.10.2009 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Ungebremst: Hauptschulsterben schreitet voran

Der Niedergang der Hauptschule schreitet voran. Nach einer neuen Dokumentation des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnverbandes (BLLV) mussten seit 1991/92, dem Beginn des Schulversuchs zur sechsstufigen Realschule, 705 Haupt- und Teilhauptschulen geschlossen werden. Allein in den vergangenen neun Jahren, seit der Einführung der R6 als Regelschule im Jahr 2000, waren 540 Teilhauptschulen und 85 Hauptschulen betroffen. Lediglich 39 Teilhauptschulen wurden zu Hauptschulen ausgebaut, nur fünf Hauptschulen wurden in diesem Zeitraum neu gegründet. "Das Kultusministerium hat den Niedergang der Hauptschule nicht gestoppt, er wurde im Gegenteil durch fragwürdige Reformen beschleunigt", kritisierte BLLV-Präsident Klaus Wenzel. mehr

06.10.2009 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Spielerisch und flexibel lernen mit modernen Medien

Im Bildungsforum der Frankfurter Buchmesse präsentiert Nintendo vom 14. bis 18. Oktober Spielkonzepte, die digitales Lernen unterstützen und die geistige Fitness generationenübergreifend fördern. Mit welchen Videospielen bildungsorientiert gespielt werden kann, zeigt der japanische Videospielehersteller den Messebesuchern in Halle 4.2 am Stand B1434. mehr

02.10.2009 Pressemeldung Nintendo of Europe GmbH

START in Rheinland-Pfalz: Bewerberrekord – großes Interesse von Jugendlichen mit Migrationshintergrund an Schülerstipendium

Gesellschaftliches Engagement und Leistungsmotivation – dadurch zeichnen sich die acht Mädchen und zwei Jungen aus, die heute im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Mainzer Landtag offiziell in das START-Stipendienprogramm für engagierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund aufgenommen werden. Die zehn neuen Stipendiaten erwartet neben der materiellen Unterstützung in Form eines Bildungsgeldes in Höhe von monatlich 100 € und einer PC-Grundausstattung mit Internetanschluss eine intensive ideelle Förderung im Bildungsbereich. mehr

01.10.2009 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz