"Wir Lehrkräfte in Bayern fordern Herrn Wöller und Frau Schavan von der CDU dazu auf, uns zu erklären, welchen Sinn die Zusammenlegung von Hauptschule und Realschule, z. B. in Bayern, haben soll, wenn gleichzeitig in der vorgeschlagenen Oberschule (= Begriff aus der sozialistischen Ost-Bildungspolitik) die Vorteile der Differenzierung von Realschul- und Hauptschulbildungsgang mit den entsprechenden Abschlüssen erhalten bleiben sollen. Die CDU betreibt mit ihrem Vorschlag einen Etikettenschwindel mit Einsparpotenzial bei Kindern, den sie vor Jahren noch verteufelt hat. Damit findet die CDU –orientierungs- und profillos dem Zeitgeist folgend –einen Platz im Schoß jener, die den Bürgern vorgaukeln, dass eine Gemeinschaftsschule alle Probleme löse." Mit dieser Bemerkung kommentiert abl-Präsident Anton Huber am Rande einer Klausurtagung der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände die Vorschläge zur Schulstrukturänderung für den CDU-Parteivorstand am 27. Juni.
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26.06.2011
Pressemeldung
Verband Reale Bildung