Lehrkräftearbeitszeit

Mecklenburg-Vorpommern

Auch Grundschulen erhalten Verbesserungen

In Mecklenburg-Vorpommern werden auch die Grundschulen von den geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Situation an den Schulen profitieren. SPD und CDU haben sich im Koalitionsausschuss darauf verständigt, künftig zusätzlich 50 Millionen Euro pro Jahr für das Schulsystem zur Verfügung zu stellen. mehr

25.01.2013 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Fraktionsvize Klare: CDU will Arbeitszeit an Gymnasien und Gesamtschulen verlängern

Der stellvertretende Fraktionsvize Karl-Heinz Klare hat die Verlängerung der Arbeitszeit an Gymnasien und Gesamtschulen angekündigt. In einer neuen Arbeitszeitverordnung für Lehrkräfte soll die Stundenverpflichtung an Gymnasien und Gesamtschulen in der Sekundarstufe I auf 25 heraufgesetzt werden, erklärte Klare bei dem Besuch der Kooperativen Gesamtschule Moordeich am 28. 11. 2012, wie die Kreiszeitung Delmenhorst am 1. 12. 2012 berichtete. Bisher unterrichten Lehrkräfte an Gymnasien 23,5 Wochenstunden, an Integrierten Gesamtschulen 24,5 Wochenstunden. Klare versteckt diese Verschlechterung hinter der Ankündigung, die Lehrkräfte aller Schulformen in der Sekundarstufe I gleich behandeln zu wollen. mehr

06.12.2012 Pressemeldung GEW Niedersachsen

Baden-Württemberg

Gegen die geplanten umfangreichen Stellenstreichungen im Bildungsbereich

Die grün-rote Landesregierung bereitet im Rahmen der Haushaltsplanung 2013/2014 weitere Einschränkungen im Beamtenbereich vor. Der Philologenverband BW lehnt aber Kürzungen für Beamtinnen und Beamte ab, insbesondere für die des höheren Dienstes. Der vorliegende Entwurf des Haushaltsbegleitgesetzes 2013/2014 belastet nämlich Lehrkräfte im gymnasialen Bereich massiv und hier speziell die Berufsanfänger. Die Umsetzung der von der grün-roten Landesregierung geplanten Maßnahmen bedeutet für neueingestellte Studienrätinnen und Studienräte an den Gymnasien neben der Streichung vermögenswirksamer Leistungen auch noch eine Senkung der Eingangsbesoldung um 8 Prozent, entsprechend Einkommensverlusten von monatlich rund 300 Euro. mehr

07.11.2012 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Hamburg

Lehrerarbeitszeit endlich fair und ehrlich bewerten

Anlässlich des Antrags der Fraktion der Grünen an die Bürgerschaft, das Lehrerarbeitszeitmodell zu überarbeiten, erklärt Klaus Bullan, Vorsitzender der GEW Hamburg: "Es ist wirklich dringend, dass die Bürgerschaft sich mit dem Lehrerarbeitszeitmodell erneut befasst. Zehn Jahre ist die Einführung her und inzwischen sind so viele neue Aufgaben auf die Lehrkräfte eingestürzt, dass die Belastungen durch Mehrarbeit für viele Kolleginnen und Kollegen kaum noch zu ertragen sind. Die flächendeckende Einführung der Ganztagsschule, Inklusion an allen Schulen, Qualitätsmanagement und vieles mehr machen insbesondere Kooperationszeiten für alle Lehrkräfte erforderlich, die im alten Arbeitszeitmodell nicht berücksichtigt sind." mehr

06.11.2012 Pressemeldung GEW Hamburg

Baden-Württemberg

Wöchentlich rund 25.000 Überstunden durch gymnasiale Lehrkräfte

Die Auswertung einer Umfrage des Philologenverbandes zur Unterrichtsversorgung an den Gymnasien in Baden-Württemberg für das Schuljahr 2012/2013 zeigt erfreulicherweise, dass die Überstundenzahl (Bugwelle) der gymnasialen Lehrkräfte um etwa 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr abgenommen hat. Lehrkräfte an Gymnasien leisten aber immer noch etwa 25.000 Überstunden pro Woche. mehr

05.11.2012 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

Öffentliche Realschulen und Gymnasien im Südwesten haben die jüngsten Lehrkräfte

Die Auswertung der amtlichen Schulstatistik durch das Statistische Landesamt hat ergeben, dass im Schuljahr 2011/12 an den öffentlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen Baden-Württembergs gut 120 400 Lehrkräfte (dies entspricht 94 350 Vollzeitlehrereinheiten) tätig waren. mehr

04.10.2012 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

© privat
Gegen das Ausbrennen

"Mit viel Freude in den Lehrerberuf gehen"

"Unterrichten, bis der Notarzt kommt, ist keine Option, bessere Schule zu machen", warnte jüngst erst der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung, Udo Beckmann. Und den Deutschen Philologenverband treibt das Thema derart um, dass er in diesem Jahr sogar zu einem bundesweiten Lehrergesundheitstag eingeladen hatte. Keine Frage: Um die Gesundheit der Lehrer steht es nicht besonders gut. Doch warum trifft das gerade eine Berufsgruppe, von der landläufig angenommen wird, sie verfüge über viel Freizeit und Ferien satt? mehr

14.09.2012 Artikel

Hamburg

Arbeitsentlastung für Hamburgs Lehrkräfte

Schulsenator Ties Rabe will Hamburgs Lehrerinnen und Lehrer entlasten und zugleich den Unterricht verbessern. Deshalb werden jetzt elf Arbeitsfelder an den Schulen neu geregelt. Insgesamt werden Hamburgs Lehrkräfte dadurch im Durchschnitt um rund zwei Arbeitstage entlastet. Rabe: "In den letzten Jahren haben die Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrer deutlich zugenommen. Mit der Aufgabenkritik möchte ich zur Entlastung und Verbesserung beitragen: Statt immer mehr zu prüfen und zu verwalten können Lehrkräfte sich wieder stärker auf guten Unterricht konzentrieren." mehr

03.09.2012 Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

Baden-Württemberg

Philologenverband BW reagiert verärgert auf Äußerungen von Finanzminister Nils Schmid

PhV BW fordert statt der Streichung von Lehrerstellen für den gymnasialen Bereich - die Senkung des Klassenteilers wie an Gemeinschaftsschulen, - den Abbau der Überstundenbugwelle von über 30.000 Wochenstunden, - die Rücknahme der 24. und 25. Wochen-Deputats-Stunde, - die Vermeidung von krankheitsbedingtem Unterrichtsausfall (Krankheitsvertretung) mehr

31.07.2012 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Bayern

Gute Grundlage für seriöse Weiterentwicklung des bayerischen Gymnasiums

Alle an Schule und Unterricht im Gymnasium beteiligten Verbände, nämlich Direktorenvereinigung, Bayerischer Philologenverband, Landes-Eltern-Vereinigung an den Gymnasien und Landesschülerrat hatten am Freitag auf Einladung von Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer mit Repräsentanten der Staatsregierung, allen voran Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, und der Parteien der Regierungskoalition eine gemeinsame Erklärung zur Weiterentwicklung des bayerischen Gymnasiums erarbeitet. Im Mittelpunkt steht in dieser die intensivere Förderung der Schülerinnen und Schüler. Konkret bedeutet dies weniger Unterrichtsausfall, Reduzierung des Stoffs im Lehrplan, mehr Förderung und mehr Zeit. Für das Bayerische Kultusministerium stellt die gemeinsame Erklärung eine gute Grundlage für eine seriöse Weiterentwicklung des bayerischen Gymnasiums in seiner achtjährigen Form dar. Bis zum 31. Juli werden die Inhalte weiter präzisiert. mehr

16.07.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus