Lehrplan

"Positive Entwicklungen leider nicht zur Kenntnis genommen"

"Die positive Entwicklung des Schülererfolgs am Gymnasium hat der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband leider nicht zur Kenntnis genommen", bewertet Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle die Aussagen des Verbandes zum Schülererfolg am Gymnasium. mehr

12.11.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Reformbedarf an Gymnasien ist unverändert hoch

Die Abbrecherquote ist an bayerischen Gymnasien besonders hoch. Darauf hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnen-erbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hingewiesen. Viele Schülerinnen und Schüler scheitern auf dem Weg zum Abitur, finden sich auf Real- oder Hauptschulen wieder. "Gymnasien sind Schulen, in denen Lehrer gezwungen sind, Schüler auszusortieren." Weil Gymnasiallehrer zu viel Stoff in zu kurzer Zeit unterrichten müssen, können sie kaum auf individuelle Lernprobleme der Kinder und Jugendlichen Rücksicht nehmen. Möglichkeiten zur Förderung einzelner Schüler gibt es wenig. Teure private Nachhilfe muss ersetzen, was die Schulpolitik versäumt. Der erfolgreiche Besuch des Gymnasiums hängt mehr und mehr vom Einkommen der Eltern ab. Die Zahl der Wiederholer an bayerischen Gymnasien insgesamt belief sich allein im Schuljahr 2007/2008 auf rund 10.700. Nur zwei Drittel der Abgänger verließen das Gymnasium mit dem Abitur, ein Drittel, das sind rund 15.000 Schü-er, hatten dieses Ziel nicht erreicht. Wenzel hielt fest, "dass der Reformbedarf bayerischer Gymnasien unverändert hoch ist." mehr

11.11.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Abitur nach acht Jahren: Schulen erhalten"Orientierungshilfen G8" zur Unterrichtsgestaltung des verkürzten gymnasialen Bildungsgangs

Bei der Umsetzung des Abiturs nach acht Jahren (G8) haben die Gymnasien im Land weitere konkrete Unterstützung erhalten. Die ersten schriftlichen "Orientierungshilfen G8" zur Unterrichtsgestaltung sind an die Schulen verschickt worden. Sie beschreiben unter anderem Kompetenzerwartungen und enthalten entsprechende Aufgabenbeispiele für jedes Unterrichtsfach. Zudem zeigen sie Möglichkeiten auf, wie Themen im Unterricht inhaltlich, methodisch und zeitlich sinnvoll umgesetzt werden können und schlagen Kriterien für die Auswahl von Schulbüchern und Lehrmaterialien vor. mehr

02.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Perspektivwechsel bei den neuen Lehrplänen für das Abitur nach 12 Jahren: Stärkere Orientierung an den Kompetenzen

Schulministerin Barbara Sommer hat heute im Rahmen einer Pressekonferenz Maßnahmen zur Umsetzung des Abiturs nach 12 Jahren vorgestellt. Durch die Schulzeitverkürzung mussten insbesondere die Lehrpläne für die Sekundarstufe I am Gymnasium umgestaltet werden. Barbara Sommer: "Wir haben den Unterrichtsstoff des entfallenden Schuljahres nicht einfach auf die anderen Jahrgänge verteilt. Die Schulzeitverkürzung bedeutet, dass der Unterricht selbst auf den Prüfstand gestellt und in Teilen neu definiert werden musste." mehr

01.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Schülerinnen und Schüler aller Schularten setzen sich mit der NS-Zeit auseinander

"Informationen über Schreckensherrschaft des Nationalsozialsmus und Erziehung zu den Werten der Demokratie gehören zum Lehrplan an allen Schularten in Bayern" widerspricht Kultusstaatssekretär Bernd Sibler dem Grünen-Abgeordneten Eike Hallitzky. Dieser forderte in der heutigen Ausgabe der Passauer Neuen Presse, dass in die Lehrpläne für die bayerischen Berufsschulen die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus wieder aufgenommen werden müsse. mehr

02.09.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Geschichtsunterricht am Gymnasium

Johann Schloemann hat mit seinem Beitrag "Sieben Stunden G8" in der SZ vom 19. Juli ein Musterbeispiel geliefert, wie man journalistisch nicht vorgehen sollte. Schlechte Rechereche, entsprechend wenig Sachkenntnis, viele Worte und am Rande noch beleidigende Seitenhiebe. Doch nun zum Einzelnen: mehr

21.07.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Stand ökonomischer Bildung in Schulen

(hib/SKE) Nach dem Stand ökonomischer Bildung in Schulen und dem Inhalt entsprechender Lehrbücher erkundigt sich die FDP-Fraktion in einer Kleinen Anfrage ([16/9704](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/097/1609704.pdf)). mehr

03.07.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Bildungsministerin Erdsiek-Rave legt Katalog zur Entlastung der Schulen von Bürokratie und Unterstützungskonzept zum Abitur nach zwölf Jahren vor

Mit einem Abbau überflüssiger Bürokratie an den Schulen und zusätzlichen konkreten Hilfen sollen die Lehrerinnen und Lehrer in Schleswig-Holstein entlastet werden. Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave präsentierte heute (2. Juli) in Kiel einen Katalog zur Entlastung von bürokratischen Aufgaben, die auf Vorschlägen einer Projektgruppe unter Leitung des ehemaligen nordrhein-westfälischen Staatssekretärs Elmar Schulz-Vanheyden beruhen. Er hatte zuvor bereits eine entsprechende Projektgruppe der Berliner Bildungsbehörde geleitet. Darüber hinaus werden die Schulen durch Fortbildung, Orientierungshilfen, organisierten Erfahrungsaustausch und Schulentwicklungstage bei der Umsetzung der Schulreformen unterstützt. In diesem Zusammenhang stellte die Ministerin das "Unterstützungskonzept G8" zur landesweiten Einführung des Abiturs nach acht Jahren an den Gymnasien ab dem kommenden Schuljahr vor. mehr

02.07.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Kultusministerium begrüßt VGH-Urteil

Das Kultusministerium begrüßt das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) zur geänderten Abiturordnung. "Es freut mich, dass die von uns vertretene Rechtsauffassung vom VGH in vollem Umfang bestätigt wurde", sagte Kultusminister Helmut Rau. mehr

01.07.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Mindeststandards für Mediennutzung in Schulen wären sinnvoll

(hib/SKE) Es gibt noch nicht genügend eLearning-Angebote für Kinder und Senioren. Zu diesem Schluss kommen die Autoren zweier Berichte des Büros für Technikfolgenabschätzung ([16/9528](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/095/1609528.pdf), [16/9527](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/095/1609527.pdf)). Während Anbieter von Lernsoftware und Computerkursen zwar Kinder als Zielgruppe erkannt hätten, beschränkten sich die Angebote für ältere Menschen meist auf den Erwerb von Medienkompetenz. Aufgrund der demografischen Entwicklung und der hohen Zahl von etwa 20 Millionen älteren Menschen ohne Computer und Internet sei hier jedoch eine stärkere Entwicklung zu erwarten. Außerdem reiche die öffentliche Förderung von Computernutzung in Schulen nicht aus. mehr

25.06.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag