"Die positiven Ergebnisse von IGLU 2006 und PISA 2006 strafen alle jene Lügen, die dem gegliederten Schulwesen in Deutschland die Reformfähigkeit abgesprochen haben", stellte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt zu dem deutlich verbesserten Abschneiden deutscher Schüler bei diesen beiden internationalen Studien fest. Schmidt führt die besseren Ergebnisse darauf zurück, dass Deutschland aus den schlechten Ergebnissen früherer Tests seine Lehren gezogen habe. Es zeige sich, dass es sich tatsächlich lohne, den Fokus auf die Verbesserung des Unterrichts zu richten, wie dies nach der TIMSS-Studie von 1997 in den Naturwissenschaften geschehen sei. Mit führenden PISA-Forschern sieht sich der Philologenverband auch einig in der Überzeugung, dass die Reformen im bestehenden Schulsystem erfolgen sollten.
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29.11.2007
Pressemeldung
Bayerischer Philologenverband (bpv)