PISA (Studie)

Vorabergebnisse OECD-Studie PISA 2006:

Finnland ist auch bei der dritten Runde des PISA-Schulleistungsvergleichs der OECD für 15-jährige Schülerinnen und Schüler im Schwerpunkt Naturwissenschaften auf dem Spitzenplatz, gefolgt von Hong Kong (China) und Kanada. Deutschland liegt zum ersten Mal signifikant über dem OECD-Durchschnitt. Auch Österreich und die Schweiz erzielen Ergebnisse, die statistisch signifikant über dem OECD-Mittel liegen. Das geht aus vorab veröffentlichten Daten der PISA-Studie hervor, die kommenden Dienstag, 4. Dezember, 10 Uhr, u.a. in Berlin vorgestellt werden soll. mehr

29.11.2007 Pressemeldung OECD Centre Berlin

Ungerechtigkeit überschattet gutes Ergebnis

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, bezeichnete die vorab bekannt gewordenen Ergebnisse der internationalen Schulvergleichsstudie PISA 2006 als Fortschritt. "Wenn sie sich bestätigen, ist es erfreulich, dass deutsche Jugendliche in den Bereichen Naturwissenschaft und Umwelt relativ gut abschneiden." Um das Niveau halten zu können, sind aber deutlich mehr Lehrer erforderlich. "Der derzeitige Lehrermangel gefährdet das Erreichte." Scharfe Kritik übte er an der nach wie vor bestehenden sozialen Ungerechtigkeit im deutschen Bildungssystem. Sie wurde erst gestern mit der Veröffentlichung der neuen IGLU-Grundschulstudie erneut thematisiert. "Vermutlich wird sie auch die offizielle Bekanntgabe der PISA-Studie 2006 am kommenden Dienstag überschatten." mehr

29.11.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

CDU/CSU-geführte Länder: "Ausgesprochen erfreuliche PISA-Ergebnisse"

Ausgesprochen erfreulich nennt die hessische Kultusministerin Karin Wolff als Sprecherin der CDU/CSU-geführten Länder die durchgesickerten Ergebnisse der PISA-Studie. mehr

29.11.2007 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Auch Vorabveröffentlichung zu PISA bestätigt Fortschritte im deutschen Bildungssystem

Die Kultusministerkonferenz begrüßt die durch eine Vorabveröffentlichung in Spanien bekannt gewordene Verbesserung deutscher Schülerinnen und Schüler bei PISA 2006 im Vergleich zur vorangegangenen Untersuchung. Dies wird auch von OECD-Generalsekretär Angel Gurria bestätigt, der Deutschland erstmals deutlich über dem OECD-Durchschnitt sieht. Diese Verbesserung reiht sich ein in die am Dienstag veröffentlichten IGLU-Ergebnisse und ist ein weiterer Beleg für das Wirken der Reformbemühungen im deutschen Schulsystem. mehr

29.11.2007 Pressemeldung Sekretariat der Kultusministerkonferenz

PISA-Koordinator Prenzel widerspricht Schleicher

(bikl.de/ots) Der deutsche PISA Koordinator Manfred Prenzel widerspricht der Sichtweise des OECD-PISA-Chefs Andreas Schleicher, wonach die Pisa-Ergebnisse von 2003 und 2006 in den Naturwissenschaften nicht vergleichbar seien. mehr

29.11.2007 Artikel

PISA und IGLU sind Antrieb für Bildungsreformen

"Die Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland können sich über das Lob freuen", sagte heute Ludwig Eckinger, der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), in der ARD angesichts der Ergebnisse von PISA und IGLU. mehr

29.11.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

CDU Kultusminister forden Rücktritt Schleichers

(bikl.de) Die Diskussion um die aktuelle PISA-Studie hat eine neue Dimension bekommen: Jetzt fordern die Kultusminister der unionsgeführten Länder den OECD-Pisa-Koordinator Andreas Schleicher zum Rücktritt auf. mehr

29.11.2007 Artikel

Philologen-Verband: Super-Ergebnis für gegliedertes Schulwesen in Deutschland

"Außerordentlich erfreulich und ermutigend", kommentiert der nordrhein-westfälische Philologenverband das Ergebnis der PISA-Studie 2006 mit dem Schwerpunkt Naturwissenschaften für das vielgliedrige Schulsystem in Deutschland. Die Leistungsergebnisse der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler liegen erstmals signifikant über dem OECD-Durchschnitt. In der Rangliste bekleidet Deutschland den 13. von insgesamt 57 Plätzen. mehr

29.11.2007 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

GEW: "Kein Grund für Kultusminister, in Euphorie auszubrechen"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Kultusminister davor gewarnt, nach den neuen Ergebnissen der Schulleistungs-Studien PISA und IGLU zu euphorisch zu werden. Dies gelte insbesondere für die bisher bekannt gewordenen PISA-Resultate. mehr

29.11.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Neueste Ergebnisse von PISA und IGLU Beweis für Reformfähigkeit des gegliederten Schulwesens

"Die positiven Ergebnisse von IGLU 2006 und PISA 2006 strafen alle jene Lügen, die dem gegliederten Schulwesen in Deutschland die Reformfähigkeit abgesprochen haben", stellte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt zu dem deutlich verbesserten Abschneiden deutscher Schüler bei diesen beiden internationalen Studien fest. Schmidt führt die besseren Ergebnisse darauf zurück, dass Deutschland aus den schlechten Ergebnissen früherer Tests seine Lehren gezogen habe. Es zeige sich, dass es sich tatsächlich lohne, den Fokus auf die Verbesserung des Unterrichts zu richten, wie dies nach der TIMSS-Studie von 1997 in den Naturwissenschaften geschehen sei. Mit führenden PISA-Forschern sieht sich der Philologenverband auch einig in der Überzeugung, dass die Reformen im bestehenden Schulsystem erfolgen sollten. mehr

29.11.2007 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)