Angesichts der Pläne der Bayerischen Staatsregierung zum 1. August 2014 im bayerischen Schulsystem zusätzlich zu den bereits bekannten nochmals 832 Lehrerstellen zu streichen fordert der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands (bpv) und amtierende Präsident der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl) Max Schmidt: "Wenigstens die Besten müssen eine Chance haben! Wir fordern deshalb die Staatsregierung auf, zumindest für die Bestqualifizierten einen Einstellungskorridor offen zu halten, der ihnen eine Übernahme in den Staatsdienst ermöglicht! Es kann doch nicht angehen, dass selbst Referendarinnen und Referendare mit Spitzennoten im Einserbereich, welche die Staatsexamina mit Auszeichnung bestehen, keine Anstellung erhalten und nach ihrer Ausbildung arbeitslos sind! Dabei bräuchten wir die hochqualifizierten jungen Lehrkräfte an den Schulen dringend für Zukunftsaufgaben wie Inklusion, Ganztagsschule und Förderung von Schülerinnen und Schülern aus bildungsfernen Elternhäusern oder mit Migrationsgeschichte! Und zudem sind noch immer viele Klassen mit 31 Schülern und mehr deutlich zu groß."
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28.01.2014
Pressemeldung
Bayerischer Philologenverband (bpv)