Studierendenzahlen

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Bildung auf einen Blick 2008: Deutschland verliert bei der Ausbildung von Hochqualifizierten international weiter an Boden

Der Anteil der Studienanfänger wie auch der Graduierten je Jahrgang ist in den meisten OECD-Ländern in den vergangen Jahren schneller gewachsen als in Deutschland - und das von einem deutlich höheren Niveau. Dies geht aus der diesjährigen Ausgabe der Studie "Bildung auf einen Blick" hervor, die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung" (OECD) heute in Berlin vorgestellt hat. So ist der Anteil der Hoch- und Fachhochschulabsolventen je Jahrgang in Deutschland von 2000 bis 2006 von 18 auf 21 Prozent gestiegen. Im OECD-Schnitt wuchs der Graduiertenanteil je Jahrgang im gleichen Zeitraum dagegen von 28 auf 37 Prozent. mehr

09.09.2008 Pressemeldung OECD Centre Berlin

Deutschland: Zu wenig Geld für die Bildung

(redaktion) Deutschland investiert zu wenig Geld in die Bildung. Dies geht aus der diesjährigen Studie "Bildung auf einen Blick" hervor, die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung" (OECD) heute in Berlin vorgestellt hat. Im Jahr 2005 hat Deutschland demnach 5,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für die Finanzierung seiner Bildungsinstitutionen ausgegeben, während es im OECD-Schnitt 6,1 Prozent waren. Deutschland liegt damit auf Platz 23. Besonders sparsam zeigt sich Deutschland offensichtlich im Primarbereich. Hier liegen nämlich die Ausgaben unter dem OECD-Schnitt, während sie im Tertiärbereich und - bedingt durch das Duale System - im Sekundarbereich über dem OECD-Schnitt rangieren. mehr

09.09.2008 Artikel

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave zum Schuljahresbeginn: Schulreformen werden erfolgreich umgesetzt - mehr Abiturienten, weniger Schulabbrecher

Mit dem Einstieg in die Profiloberstufe und in das achtjährige Gymnasium (G8) haben die Schulen in Schleswig-Holstein zwei weitere Reformen des neuen Schulgesetzes auf den Weg gebracht. Zudem starteten die ersten 35 Regionalschulen und weitere 48 Gemeinschaftsschulen, deren Zahl damit auf insgesamt 55 gestiegen ist. "Es ist gut zu sehen, wie dynamisch sich unser Bildungssystem in den vergangenen Jahren entwickelt hat und dass sich dieser positive Prozess fortsetzt", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (4. September) in Kiel anlässlich des Schuljahresbeginns. Viele Dinge seien bereits erfolgreich eingeführt. Dazu gehöre auch das Zentralabitur, dessen Premiere zum Ende des Schuljahres 2007/08 sehr erfolgreich verlaufen sei. Zudem verfestige sich die Tendenz steigender Abiturientenzahlen und sinkender Schulabbrecherquoten. mehr

04.09.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Landesregierung beschließt "Perspektivprogramm Hochschulbau bis 2020"

In der heutigen Kabinettssitzung beschloss die Landesregierung ein "Perspektivprogramm Hochschulbau bis 2020 für das Land Sachsen-Anhalt". Das Programm sieht für diesen Zeitraum Hochschulbauprojekte im Umfang von insgesamt 654 Mio. Euro vor. Neben Mitteln des Bundes (312 Mio. Euro) und der EU (216 Mio. Euro) sollen dafür Landesmittel in Höhe von rund 126 Mio. Euro zur Verfügung gestellt werden. Da das Land außerdem 180,6 Mio. Euro für Kleine Baumaßnahmen und für den Bauunterhalt zur Verfügung stellt, engagiert es sich im Hochschulbau mit rund 306 Mio. Euro. mehr

02.09.2008 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Zur Pressemeldung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft "Bayern: Bildung genießt hohe Priorität" vom 26. August 2008 stellt Wissenschaftsminister Thomas Goppel fest: "Bayern setzt auf gezielte Stärkung der Ingenieur- und Naturwissenschaften"

Als "Bestätigung der hochschulpolitischen Schwerpunktsetzungen" hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel die Feststellungen des "Bildungsmonitors 2008" der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bezeichnet, die am Dienstag vorgestellt wurden. Die Studie stellt fest, dass das "bayerische Bildungssystem zur deutschen Spitzengruppe zählt" und die "Ausbildungsqualität an bayerischen Universitäten in den technischen Fächern exzellent" ist. mehr

26.08.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Zu der Pressemeldung der SPD-Landtagsfraktion vom 20.8.2008 "Stagnation statt Innovation: Bayerische Hochschulpolitik auf dem Prüfstand" stellt Wissenschaftsminister Thomas Goppel fest:

Eigentlich müsste die Bayern-SPD doch wissen, was Stagnation ist. Ihre Rückendeckung in der bayerischen Bevölkerung spiegelt wider, dass sie diesen Begriff kennt. Wieso sie ihn dann falsch einsetzt, ist unerklärlich. Tatsache ist, dass die Bayerische Staatsregierung den Hochschulen ein verlässlicher Partner ist und frühzeitig die erforderlichen Maßnahmen für die Zukunft eingeleitet hat: Das Kabinett hat bereits Mitte letzten Jahres beschlossen, bis zum Jahr 2011 38.000 zusätzliche Studienplätze und dafür rund 3.000 Stellen zu schaffen. mehr

20.08.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Weniger Schüler entscheiden sich für ein Chemie-Studium

(redaktion/idw) "Noch gibt es keinen Chemikermangel, aber es bedarf auch weiterhin gefüllter Pipelines, um die Herausforderungen dieses Jahrhunderts zu meistern", merkte GDCh-Geschäftsführer Professor Dr. Wolfram Koch zur soeben veröffentlichten Statistik der Chemiestudiengänge in Deutschland an. Seit vier Jahren, nach dem Höchststand von 6381 Anfängern im Jahr 2003, sinkt die Zahl derer, die ein Chemiestudium beginnen, kontinuierlich auf jetzt 4988 Personen. mehr

14.08.2008 Artikel

Minister Pinkwart: Der positive Trend steigender Absolventenzahlen setzt sich weiter fort

Noch nie haben so viele Studierende wie im Prüfungsjahr 2007 (Wintersemester 2006/07, Sommersemester 2007) ihr Studium an einer Hochschule in Nordrhein-Westfalen erfolgreich abgeschlossen. 63.400 Absolventinnen und Absolventen bedeuten eine neue Rekordmarke, seit die Zahlen 1993 in die amtliche Hochschulstatistik aufgenommen wurden. mehr

12.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Vorstellung des 2. Sächsischen Hochschulberichts

"Sachsens Hochschulen sind besonders im Bereich der Ingenieur- und Naturwissenschaften spitze", so Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst heute zur Vorstellung des Sächsischen Hochschulberichts 2007 in Dresden. Demnach stellen die Ingenieurwissenschaften im Wintersemester 2006/ 2007 die stärkste Fächergruppe im Freistaat. Sehr stark zugenommen hätte auch die Zahl der Studierenden in Mathematik und den Naturwissenschaften, die die viertstärkste Fächergruppe in Sachsen stellen. Hier hat sich die Zahl der Studierenden seit 1993 fast verdreifacht. Die Zahlen wichen deutlich von den bundesweiten Werten ab. "Diese Entwicklung ist vor allem vor dem Hintergrund des steigenden Bedarfs an gut ausgebildeten akademischen Fachkräften im Freistaat Sachsen wichtig. Sächsische Unternehmen und Einrichtungen brauchen zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit hoch qualifizierte und hoch motivierter Fachkräfte, die auf Grund der demographischen Entwicklung gerade im Bereich der Ingenieur- und Naturwissenschaften in den kommenden Jahren fehlen werden", so Ministerin Dr. Stange. mehr

23.07.2008 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Technische Fachhochschulstudiengänge - attraktiv für junge Frauen und Männer

(bikl/idw) Die ZHAW Zürcher (CH) Hochschule für Angewandte Wissenschaften hat ein innovatives Projekt zur Integration und Umsetzung von Genderaspekten in technische Fachhochschulstudiengänge durchgeführt. Hintergrund sind Ingenieur/innen-Mangel und die demographische Entwicklung mit abnehmender Studierendenzahl. Im Juli ist der Schlussbericht des Projekts erschienen. mehr

23.07.2008 Artikel