Fünf neue Schulverweigererprojekte gestartet
Zu Beginn dieses Schuljahres sind fünf neue Schulverweigererprojekte im Land Brandenburg gestartet worden, sodass sich die Gesamtzahl der Schulverweige-rerprojekte im Rahmen des Förderprogramms "Integrierte Projekte von Jugendhilfe und Schule zur Vermeidung von Schulabbrüchen bei schulverweigernden Ju-gendlichen" auf 14 Standorte landesweit erhöhte. Die Kooperation von Schule und Jugendhilfe im Land Brandenburg bei der Integration von Schulmüden und Schulverweigerern gilt bundesweit unter Fachleuten als wegweisend.
02.09.2005 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg"Unser bildungspolitisches Ziel mit diesen und weiteren laufenden Schulverweigererprojekten ist es, die Zahl der Schulabgänger ohne Schulabschluss zu verringern. Kein Kind darf zurückgelassen werden", sagt Bildungsminister Holger Rupprecht. "Schule und Jugendhilfeeinrichtungen haben seit einigen Jahren erkannt, dass abgestimmtes Arbeiten in diesem Feld sinnvoll und notwendig ist. Die Zusammenarbeit ist insbesondere im Bereich der Wiedereingliederung von Schulverweigerern außerordentlich erfolgreich."
Im Rahmen des Förderprogramms "Integrierte Projekte von Jugendhilfe und Schule zur Vermeidung von Schulabbrüchen bei schulverweigernden Jugendlichen" arbeiten Träger der Jugendhilfe mit kooperierenden Partnerschulen zusammen. Je Projekt werden maximal 12 Jugendliche betreut. Ziel dieser Kooperationsprojekte ist neben der Erfüllung der Schulpflicht und dem Erwerb der Berufsbildungsreife/Hauptschulabschluss bzw. einer Berufsorientierung/Berufsvorbereitung auch die Förderung der sozialen Integration dieser jungen Menschen. Seit Beginn des Schuljahres 2003/2004 fördert das MBJS diese integrierten Projekte zur Vermeidung von Schulabbrüchen. Nach dem Start im ersten Jahr mit 6 Projekten waren es im vergangenen Schuljahr bereits 9 Projekte und mit Beginn des laufenden Schuljahres sind fünf weitere Schulverweigererprojekte hinzugekommen. Für das Förderprogramm stehen seit dem Start im Schuljahr 2003/2004 bis einschließlich Schuljahr 2006/2007 insgesamt ca. 4.143.000 ? an europäischen ESF-Mitteln zur Verfügung. Die europäischen Mittel umfassen rund 70 % der Gesamtsumme, die sich inklusive Landesmittel auf 5,9 Millionen Euro erhöht. Neben diesem Förderprogramm gibt es 21 weitere Schulverweigererprojekte im Land.
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