GEW fordert eine gute Schule für alle Kinder und Jugendlichen

Der Bremer GEW-Landesvorstand hat in einem einstimmigen Beschluss seine Position "Eine Schule für alle" ausführlich dargestellt: Die GEW tritt für ein gemeinsames Lernen aller Kinder und Jugendlichen bis zur 10. Klasse ein. Das von der CDU unterstützte 2-Säulen-Modell der Bildungssenatorin wird darauf hinaus laufen, dass die 2. Säule neben dem Gymnasium mittelfristig zur Restschule verkommt.

12.06.2008 Bremen Pressemeldung GEW Bremen

Die frühe Bildung in Kitas und Grundschulen muss gestärkt werden. Bis zur 10. Klasse besuchen alle Kinder und Jugendlichen in ihrer Region gemeinsam eine Schule. Sprachförderung und interkulturelle Bildung erhalten im Rahmen einer allseitigen Bildung der Jugendlichen ein höheres Gewicht.

Gleichzeitig müssen die Rahmenbedingungen für guten Unterricht verbessert werden. Daher fordert die GEW Maßnahmen, die Lehrkräfte und anderes Personal darin unterstützen, allen Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden. Dazu gehören die Einstellung von mehrsprachigen Lehrkräften und SozialpädagogInnen, die besondere Unterstützung für benachteiligte Stadtteile und Schülergruppen sowie eine bedarfsgerechte Aus-, Fort- und Weiterbildung der Beschäftigten.

Das integrierte Gesamtsystem ist schnellstmöglich – beginnend in dieser Legislaturperiode ab Klasse 5 aufzubauen. Die Planungen sind sofort aufzunehmen. Auf dem Weg zu einer Schule für alle behalten alle Schulen der Sekundarstufe I (auch die Gymnasien) ihre Schüler und vergeben alle Abschlüsse. Für Schulen, die mit der Integration im 5. Jahrgang beginnen oder bereits integriert arbeiten, gelten die Klassenhöchstfrequenzen von 22. Sie erhalten inhaltliche Unterstützung, ebenso wie Verfügungsstunden für Fortbildung, Unterrichtsentwicklung und Teambildung.

Geschäftsführender Landesvorstand der GEW Bremen
Elke Baumann
Harry Eisenach
Christian Gloede-Noweck
Bernd Winkelmann

Ansprechpartner

GEW Bremen

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