Immer mehr Schüler bestehen Prüfungen - Prüfungsergebnisse des Schuljahres 2004/05

Bei gleichzeitig sinkenden Schülerzahlen bestehen immer mehr Absolventen erfolgreich die Abschlussprüfungen an Sachsens Schulen. Die Prüfungen des vergangenen Schuljahres 2004/2005 schafften 95 Prozent (Vorjahr: 94,9 %) der Gymnasiasten, 93 Prozent (Vorjahr: 93 %) der Schüler an Beruflichen Gymnasien, 81 Prozent (81,1 %) der Fachoberschüler und 96,5 Prozent (96,3 %) der Realschüler. 77,2 Prozent der Hauptschüler und damit deutlich mehr als im vergangenen Jahr (71,7 %) stellten sich freiwillig den Prüfungen zum Erwerb des qualifizierenden Hauptschulabschlusses. 32,3 Prozent (Vorjahr: 32 %) meisterten diese besondere Leistungsfeststellung.

17.08.2005 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Die Prüfungsergebnisse nach Schularten:

Mittelschulen

26 790 (Vorjahr: 28 465) Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 der Mittelschulen hatten sich im Mai den Prüfungen zum Erwerb des Realschulabschlusses gestellt. Davon haben 25 855 (Vorjahr: 27 405) und damit 96,5 % (Vorjahr: 96,3 %) die Prüfung bestanden. Bei 0,9 % steht das Ergebnis noch nicht fest. Von den 6 586 Schülern (Vorjahr: 6 876) der Klassenstufe 9 im Hauptschulbildungsgang haben sich 5 085 Schüler, das sind 77,2 % (Vorjahr: 71,7 %), freiwillig den Prüfungen zum Erwerb des qualifizierenden Hauptschulabschlusses gestellt. 2 124 Schüler (Vorjahr: 2 198) bestanden diese Prüfungen. Damit haben 32,3 % der Schüler (Vorjahr: 32,0 %) im Hauptschulbildungsgang diese besondere Leistungsfeststellung gemeistert. Die übrigen Schülerinnen und Schüler verlassen die Mittelschule nach erfolgreichem Abschluss der 9. Klasse mit dem Hauptschulabschluss-Zeugnis. Wie in den vergangenen Jahren war bei der schriftlichen Prüfung in einem naturwissenschaftlichen Fach mit 52 % Beteiligung das Fach Biologie am beliebtes-ten. 26 % der Prüflinge entschieden sich für Physik, 22 % für die schriftliche Prüfung im Fach Chemie.

Gymnasien

13 767 der 14 486 (Vorjahr: 13 656 der 14 386) zur Prüfung zugelassenen Abiturientinnen und Abiturienten haben im Schuljahr 2004/05 an allgemein bildenden Gymnasien, Abendgymnasien und Kollegs erfolgreich an den schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen teilgenommen. Dies sind 95,0% (Vorjahr: 94,9 %). Die Prüfungsteilnehmer mussten sich in drei Fächern einer schriftlichen, in einem vierten einer mündlichen Prüfung unterziehen. Verpflichtend für alle waren die Fächer Deutsch und Mathematik.

Die Bilanz der Durchschnittsnoten auf den Abitur-Zeugnissen ergibt einen Landesmittelwert von 2,5 (Vorjahr: 2,4). 82 Abiturienten (Vorjahr: 97) haben einen Leistungsdurchschnitt von 1,0 auf dem Zeugnis; das entspricht 0,6 % (Vorjahr 0,7 %). Insgesamt schnitten 7,5 % der Prüfungsteilnehmer mit 1,5 und besser ab (Vorjahr: 7,9 %).

Fachoberschulen

An den 66 Fachoberschulen haben sich im Schuljahr 2004/05 etwa 4 400 Schülerinnen und Schüler (Vorjahr: 4 350) den Prüfungen unterzogen, um die Fachhochschulreife zu erwerben. Davon haben - nach aktuellem Stand - 81,0 % (Vorjahr: 81,1 %) der Schülerinnen und Schüler an öffentlichen Schulen und 81,7 % (Vorjahr: 82,2 %) der Schülerinnen und Schüler an Schulen in freier Trägerschaft im ersten Anlauf bestanden. 20 Fachoberschüler erreichten einen Noten-durchschnitt von 1,0 des Fachhochschulreifezeugnisses.

Berufliche Gymnasien

An den beruflichen Gymnasien haben 2 727 (Vorjahr: 2 666) Schülerinnen und Schüler, die zu den zentralen Prüfungen zugelassen waren, die Gesamtqualifikation geschafft und das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife erhalten. Das sind 93 % (Vorjahr: 93 %). Der Notendurchschnitt lag bei 2,5 (Vorjahr: 2,5). Zehn Schüler können sich über die Traumnote 1,0 freuen.

Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen in der beruflichen Bildung

An der freiwilligen Prüfung zur Zertifizierung von berufsbezogenen Fremdsprachen-Kenntnissen, die an 85 berufsbildenden Schulen und Ersatzschulen in Sachsen angeboten wurde, haben im Schuljahr 2004/2005 3.875 Schülerinnen und Schüler (im Vorjahr: 3.450) teilgenommen. Bei Bestehen erhalten sie ein europaweit anerkanntes Zertifikat. Die Prüfungsergebnisse liegen im Oktober vor.


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