Rheinland-pfälzische Schulen in mathematisch-naturwissenschaftlicher Bildung top

Einen großen Erfolg erzielten rheinland-pfälzische Schulen beim „Siemens-Award 2006“ zur Förderung mathematischer-naturwissenschaftlicher Bildung. Bereits in den vergangenen Jahren war jeweils mindestens ein rheinland-pfälzisches Gymnasium unter den Gewinnern. In diesem Jahr gehören gleich drei von ihnen zu den bundesweit zwölf ausgezeichneten Schulen - „ein tolles Ergebnis und verdienter Lohn für innovative und kreative Ansätze“, wie Michael Ebling, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, findet.

29.12.2006 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz
  • © mbwjk.rlp.de

Das Max-Planck-Gymnasium aus Trier belegte den mit 5.000 EUR dotierten dritten Platz; das Kurfüst-Balduin-Gymnasium aus Münster-Maifeld erreichte den mit 2.500 EUR dotierten vierten Platz. Für besonders herausragende Leistungen in Teilbereichen wurde das Gymnasium Birkenfeld mit einem Sonderpreis von 500 Euro ausgezeichnet.

Siemens ist Gründungs- und Fördermitglied des Vereins mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence Center an Schulen e.V. (MINT-EC). Seit 2001 verleiht das Unternehmen den „Siemens Award für MINT-EC Schulen“. Die MINT-EC- Mitgliedsschulen ermöglichen durch eine besondere Förderung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer eine hochqualifizierte Ausbildung und beschreiten damit neue Wege in der Unterrichtsgestaltung und Schulentwicklung.

42 Schulen hatten sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb beteiligt. Die zehn bestplatzierten Schulen wurden für ihre jeweils herausragenden methodisch-pädagogischen Gesamtkonzepte im Schuljahr 2005/2006 prämiert. Zwei Schulen erhielten Sonderpreise für herausragende Leistungen in Teilbereichen.

Bewertet wurden moderne Maßnahmen und Methoden innerhalb und außerhalb des Unterrichts sowie exzellente organisatorische und strukturelle Rahmenbedingungen der jeweiligen Schule.Im Mittelpunkt standen dabei die drei Leitideen: „Eigene Lernwege gehen“, „Strukturieren und Vernetzen“ sowie „Kommunizieren und Kooperieren“.

Das drittplatzierte Max-Planck-Gymnasium aus Trier setzte nach Ansicht der Jury die Ausgestaltung seines mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunktes sehr erfolgreich und überzeugend um: Die Arbeit erfolgt in allen Klassenstufen und umfasst sowohl die Breiten- als auch die Spitzenförderung und ist durch Nachhaltigkeit gekennzeichnet.

Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium in Münstermaifeld konnte sich wie beim Siemens Award 2004 unter den besten zehn Schulen behaupten. In diesem Jahr erreichte das Gymnasium den vierten Platz. Für besonders herausragende Leistungen in Teilbereichen erschien das Gymnasium Birkenfeld der Jury würdig, mit einem Sonderpreis ausgezeichnet zu werden.

Die Jury setzte sich in diesem Jahr aus namhaften Fachdidaktikern verschiedener Universitäten und Vertretern des gymnasialen Bildungsbereichs zusammen. Die insgesamt 15 Experten waren beeindruckt von den innovativen und kreativen Ansätzen einer zeitgemäßen Schulentwicklung, die eine nachhaltige Förderung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Bildung bewirken.

Der Siemens Award ist Bestandteil des weltweiten Bildungsprogramms Siemens Generation 21. Das Programm umfasst zahlreiche Aktivitäten für Vorschulen, Schulen und Hochschulen mit dem Ziel, junge Menschen in ihrer Entwicklung und bei ihrer Ausbildung zu begleiten. Mit ausgewählten Maßnahmen für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte will Siemens das mathematische, naturwissenschaftliche und technische Interesse und Wissen fördern sowie junge Talente dabei unterstützen, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden