Über 3 Mio Euro für Georg-Cantor-Gymnasium Halle

Heute hat Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz dem Georg-Cantor-Gymnasium in Halle einen Zuwendungsbescheid aus dem Ganztagsschulprogramm des Bundes (IZBB) in Höhe von 3,049 Mio. Euro überreicht.

03.03.2006 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Mit den Mitteln sollen die Ausstattungen für experimentelle Lehr- und Lernmittel verbessert werden. Weiter werden die Aula und Unterrichtsräume, der Speiseraum, die Sanitärbereiche, die Gymnastikhalle sowie die Turnhalle saniert.

Damit können die Schülerinnen und Schüler, insbesondere die Fahrschüler, aber auch Internatsschüler sowie Schüler aus Halle unter pädagogischer Betreuung gemeinsam auch am Nachmittag lernen. Diese Gruppenarbeit wird zur Stärkung ihrer sozialen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und anderen fachlichen Kompetenzen beitragen.

Verbessert werden die Nutzungsmöglichkeiten der naturwissenschaftlichen Fachunterrichtsräume, der Bibliothek, des Intranets- und des Internetzuganges.

Am Georg-Cantor-Gymnasium lernen insbesondere mathematisch-naturwissenschaftlich begabte Schülerinnen und Schüler. Mit einer modifizierten Stundentafel, die mehr Unterrichtszeit für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften enthält, werden die Schülerinnen und Schüler gezielt gefördert. Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich an nationalen und internationalen Schülerwettbewerben und Olympiaden, z. B. in Englisch, Mathematik, Physik, Biologie und Chemie. Die Biologie-Chemie-Olympiade in Sachsen-Anhalt findet am Georg-Cantor-Gymnasium statt.

Hintergrund:

Sachsen-Anhalt hat sich im Unterschied zu anderen Ländern für ein wettbewerbliches Verfahren nach landesweiten Maßstäben und mit einheitlichem Antragstermin bis zum 31.01.2004 entschieden. Dazu wurden vom Land Förderschwerpunkte und -voraussetzungen formuliert. Ziel der Umsetzung des Investitionsprogramms des Bundes "Zukunft Bildung und Betreuung" war von vorn herein nicht die Förderung möglichst vieler Projekte unter Inkaufnahme pädagogischer Beliebigkeit, sondern die Realisierung qualitativ hochwertiger pädagogischer Konzepte zur Ganztagsbetreuung mit Referenzcharakter für das Land. Zugleich wurden die Prioritätensetzungen der Schulträger berücksichtigt. Die Liste der geförderten Schulen umfasst insgesamt 64 Investitionsprojekte mit 70 beteiligten Schulen in allen Landkreisen und kreisfreien Städten. Wegen der besonderen Ansprüche des Landeskonzepts zur Umsetzung des Investitionsprogramms hat ein Großteil der beabsichtigten Bauprojekte einen erheblichen Wertumfang. Förderhöhen von über einer Million Euro pro Projekt sind der Regelfall. Die verfügbaren Bundesmittel (126 Mio. Euro) werden vollständig gebunden.


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