"Unsere Schüler gehören der Spitzengruppe an"

"Unser Schüler gehören beim Ländervergleich 2006 international und national der Spitzengruppe an", fasste Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle die Ergebnisse der PISA-Studie (Programme for International Student Assessment) zusammen. National belegen die bayerischen Schüler nach ihren sächsischen Mitschülern in allen Kompetenzbereichen Rang 2.

18.11.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bayerns Schüler auf Platz 2

Bei PISA 2006 wurden die Kompetenzen von 15-jährigen Schülern aller Schularten in 57 Staaten erhoben. Bayerns Schüler rangierten international in den Naturwissenschaften, die bei der Erhebung 2006 im Mittelpunkt des Interesses der Bildungsforscher standen, auf Platz 4, beim Lesen und in der Mathematik jeweils auf Platz 8.
"Das differenzierte Schulwesen Bayerns befähigt die Schüler mit ihren unterschiedlichen Begabungen zu sehr guten Leistungen", kommentiert Kultusminister Spaenle die Ergebnisse des Ländervergleichs. Der Kultusminister dankte vor allem den Schülern für ihr Engagement sowie den Lehrkräften und Eltern für ihren Einsatz zugunsten einer soliden und nachhaltigen Bildung der Kinder und Jugendlichen im Freistaat.

Gute Bildungschancen unabhängig von sozialer Herkunft

Spaenle zeigte sich erfreut, dass die Bildungschancen für junge Leute in Bayern weniger als bisher an die soziale Herkunft geknüpft sind. So sind die Chancen eines Facharbeiterkindes im Freistaat, ein Gymnasium zu besuchen, gegenüber dem Jahr 2000 spürbar gestiegen. Die Investitionen Bayerns in die Sprachförderung trage erste Früchte: Kinder mit Migrationshintergrund erreichen im bundesweiten Vergleich ein sehr hohes Kompetenzniveau beim Lesen.

Minister Spaenle: "Wir arbeiten weiter an sehr guter Bildung"

Das gute Abschneiden der bayerischen Schüler motiviert, so Kultusminister Spaenle, daran zu arbeiten, die schulische Bildung noch weiter zu verbessern. "Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, um unsere Kinder und Jugendlichen noch fitter zu machen, dass sie ihr Leben eigenverantwortlich und erfolgreich bewältigen können". Dazu werde Bayern die Qualität des Unterrichts weiter verbessern (z. B. kleinere Klassen und mehr Ganztagsschulen), die Hauptschule weiter stärken, Kinder mit Migrationshintergrund sprachlich noch intensiver fördern, die Begabungsschätze aller Schüler heben und das Schulwesen noch durchlässiger gestalten. Die Neuordnung des Übertritts und der flächendeckende Ausbau der Beruflichen Oberschule zu einem zweiten gleichwertigen Weg zur Hochschule spielen dabei eine zentrale Rolle.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden