Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat seine Solidarität mit den streikenden Schülern und Studenten erneut bekräftigt: "Die jungen Menschen wehren sich zu Recht. Ich kann verstehen, dass sie wütend sind, weil sie das Gefühl haben, nicht ernst genommen zu werden. Sie sollen und müssen ihrer Entrüstung und Enttäuschung Ausdruck verleihen." Zwar habe sich die Politik auf Bundes- und Landesebene die Belange der Schüler und Studenten angehört, "angemessen reagiert wurde jedoch nicht", stellte er fest. "Die Studierenden leiden unter dem Bologna-Prozess, die Schüler, vorwiegend Gymnasiasten, unter dem achtjährigen Gymnasium und der Oberstufenreform. Beides hat dazu geführt, dass Druck, Stress und Frust enorm gestiegen sind - zu viel Prüfungsdichte und Bürokratie, zu wenig Zeit für individuelle Lernprozesse und Förderung."
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09.06.2010
Pressemeldung
Schule