Der Bayerische Philologenverband (bpv) ist der Berufsverband der Philologen an Gymnasien, Fachoberschulen, Berufsoberschulen und Hoch-schulen in Bayern. Er vertritt die beruflichen, schul- und bildungspolitischen Interessen seiner Mitglieder. Der bpv ist eingebunden in den Deutschen Philologenverband, der Dachorganisation der verschiedenen Landesverbände.
Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt hat den Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK), den Bundesländern eine flexiblere Gestaltung der Stundentafeln zu erlauben, kritisiert.
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07.03.2008
Pressemeldung
Schule
"Die weitere Reduzierung der Ansprüche an das Wissen unserer Schüler ist die grundfalsche Antwort auf den immer schärfer werdenden internationalen Wettbewerb. Der rasante wirtschaftliche Aufstieg Indiens, Chinas und anderer asiatischer Staaten ist auch auf den verbreiteten Bildungshunger und auf enorme Bildungsanstrengungen des Einzelnen wie des Staates zurückzuführen. Das dort anzutreffende Bewusstsein um den Wert von Bildung und das Streben junger Menschen, sich möglichst viel Wissen anzueignen, steht in einem krassen Kontrast zur derzeitigen Diskussion um nochmalige Stoff- und Stundenkürzungen am achtjährigen Gymnasium", mahnte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt anlässlich der heutigen Tagung der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) unter dem Titel "Bildungsrisiken und -chancen im Globalisierungsprozess". Schmidt, der verschiedene asiatische Bildungssysteme bei mehreren Studienaufenthalten vor Ort kennenlernen konnte, teilt die Feststellung des vbw, dass ´die wichtigste Ressource Bildung in einer zunehmenden Wissensgesellschaft verstärkt und ausgebaut werden muss´, wolle Deutschland ´international nicht den Anschluss verlieren´.
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06.03.2008
Pressemeldung
Schule
Die Festlegung von Kursobergrenzen für Seminar- und Abiturfächer der Oberstufe im achtjährigen Gymnasium hat der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt gefordert: "15 Teilnehmer in den beiden Seminarfächern und 20 in den Abiturfächern sind die Obergrenze des Machbaren. Bis zu diesen Größen kann ein vernünftiges Arbeiten mit der individuellen Betreuung der Schüler durch die Lehrkräfte gewährleistet werden.
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29.02.2008
Pressemeldung
Schule
Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt hat den neuerlichen Versuch des Präsidenten des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbandes (BLLV), das bayerisches Schulsystem kaputtzureden, scharf verurteilt: "Die heutige Presseerklärung des BLLV ist ein einziges Dokument verbandspolitischer Verantwortungslosigkeit. Die völlig überzogene Anklagerhetorik, mit der hier versucht wird, die Arbeit der bayerischen Lehrkräfte zu diffamieren, ist unerträglich. Das zerrbildhafte Verzeichnen unseres Schulsystems durch den BLLV-Präsidenten dient einzig dem Versuch, die Gesamtschule in Bayern mit aller Gewalt herbeizureden. Da seinem Präsidenten offensichtlich vernünftige Argumente für die Gesamtschule fehlen, verlegt er sich auf das böse Spiel von Panikmache und Verunsicherung. Mit diesem ideologischen Kurswechsel stößt er selbst in den eigenen Reihen zunehmend auf Unverständnis."
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25.02.2008
Pressemeldung
Schule
Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt hat die jüngsten Vorschläge der Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern (LEV) nach dem zeitweisen Aussetzen der Vorrückungsbestimmungen, dem Einsatz von Grundschullehrkräften am Gymnasium als "völlig unrealistisch und unverständlich" bezeichnet. Schmidt weiter: "Mit keinem der heutigen Vorschläge ist unseren Schülern wirklich gedient. Denn die Forderungen der Landes-Eltern-Vereinigung laufen faktisch auf eine weitere Schwächung des Gymnasiums hinaus."
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11.02.2008
Pressemeldung
Schule
Erfreut hat sich der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt über die von Kultusminister Schneider bekannt gegebene Zahl von 400 Neueinstellungen an den Gymnasien zum Schulhalbjahr geäußert. Besonders positiv sei, dass es sich diesmal tatsächlich ausschließlich um "echte Lehrkräfte aus Fleisch und Blut" handele und nicht um sogenannte Stellenäquivalente. "Die neuen Kolleginnen und Kollegen werden an den Schulen geradezu sehnsüchtig erwartet. Mit ihrer Hilfe wird es uns hoffentlich ein Stück weit gelingen, die seit Schuljahresanfang manchenorts prekäre Unterrichtsversorgung zu entspannen", ist der bpv-Vorsitzende vorsichtig optimistisch.
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30.01.2008
Pressemeldung
Schule
Der Bayerische Philologenverband begrüßt die Stellungnahme der bayerischen Datenschutz-Aufsichtsbehörde für den nicht-öffentlichen Bereich zum Problem der Benotung von Lehrkräften im Internet als wichtigen Beitrag in der öffentlichen und juristischen Diskussion. In einem ausführlichen Positionspapier hatten die Datenschützer gestern begründet, dass sie Beurteilungen von Lehrkräften im Internet für unvereinbar mit dem Bundesdatenschutzgesetz halten. Von einigen Ausnahmen abgesehen, liegt nach Auffassung der Behörde nämlich bereits dann ein Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz vor, wenn personenbezogene Daten ohne ausdrückliche Einverständniserklärung des Betroffenen ins Internet gestellt werden - und das unabhängig von der Tendenz vorgenommener Bewertungen. Dies betreffe nicht nur im Internet kursierende Urteile über Lehrkräfte, sondern gelte auch für weitere Berufsgruppen wie Rechtsanwälte, Ärzte, Handwerker sowie Privatpersonen.
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29.01.2008
Pressemeldung
Schule
Als "nicht praktikabel und sogar kontraproduktiv" hat der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt das Konzept des bllv zur regionalen Schulentwicklung bezeichnet: "Wenn sich jede Gemeinde autonom eine eigene Schulart und jedes Lehrerkollegium einen eigenen Lehrplan zusammenzimmern kann, geht zwangsläufig die Vergleichbarkeit von schulischen Inhalten und Abschlüssen verloren. Und auch mit zentralen Bildungsstandards wird sich dann nicht verhindern lassen, dass Schüler bei einem Umzug von einer in eine andere Gemeinde in große Schwierigkeiten kommen werden – ein bayernweites Chaos ist damit praktisch vorprogrammiert."
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21.01.2008
Pressemeldung
Schule
Der Bayerische Philologenverband (bpv) begrüßt den massiven Ausbau der Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund in Bayern. "Dies ist ein absolut richtiger Schritt für eine bessere Integration und den Abbau von sozialen Disparitäten in Schule und Beruf", kommentierte bpv-Vorsitzender Max Schmidt in München. Ministerpräsident Dr. Beckstein hatte bei seinem heutigen Besuch in Baldham angekündigt, dass Bayern ab dem kommenden Schuljahr die Zahl der Deutschstunden für Kindergartenkinder mit Migrationshintergrund um 50 Prozent auf 240 Stunden aufstocken werde. Im Jahr vor seiner Einschulung werde dann jedes Kind täglich eine Stunde Deutschunterricht haben.
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17.01.2008
Pressemeldung
Schule,
Frühe Bildung
"Der Beschluss zur Stärkung der Schulsozialarbeit durch die Schaffung zusätzlicher Stellen war eine richtige Entscheidung der CSU-Fraktion in Wildbad Kreuth", lobte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt. Das sei gut investiertes Geld, das natürlich zunächst einmal an den Brennpunktschulen eingesetzt werden müsse. Gleichzeitig forderte Schmidt, in Zukunft die Gymnasien bei der Zuteilung von Schulsozialarbeitern und anderem pädagogischen Personal zu berücksichtigen: "Auch Gymnasien sind nicht mehr überall reine Inseln der sozialen Seligkeit." Überdies sähe sich gerade das Gymnasium mit der Verlängerung des Schultags infolge der G8-Einführung vor gestiegene Aufgaben in den Bereichen Erziehung und Betreuung gestellt. Dafür sei neben Lehrkräften zusätzliches pädagogisches Personal unabdingbar. "Ich will nicht leugnen, dass wir uns vor diesem Hintergrund eine entsprechende Berücksichtigung unserer Schulart in Kreuth gewünscht hätten", erklärte der bpv-Vorsitzende.
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17.01.2008
Pressemeldung
Schule